...denn sie sei wichtig und schon immer der Antrieb für Wandel gewesen, sagt der Berliner Rapper Apsilon. Hier spricht er über Lars Klingbeil, Gaza und den verlorenen Glanz in seinen Augen.
"Wallah, reicht mit Yappa, Yappa, bitte sag mal, VizekanzlerWarum folgst du mir auf Insta? Halt mal lieber bisschen Abstand Ich will nichts mit denen zu tun haben, die das Land hier an die Wand fahren Wir hängen nicht mit Cem-Özdemir-Kanaken, Bruder, lass ma’"
(„Keiner von euch“, 2026)
„Arda“, stellt er sich vor, der Rapper, der kürzlich halb Berlin aufgemischt hat, und setzt damit gleich mal das gegenseitige Du für das nun folgende Gespräch. Dann bittet er in einen steril wirkenden Besprechungsraum von Universal Music am Berliner Ostbahnhof. Arda Yolci hat an diesem Montagnachmittag Ende Juni schon einen kleinen Interviewmarathon hinter sich. Dennoch sitzt er aufrecht und mit wachen Augen am Tisch, vor ihm eine Flasche Wasser und eine Tasse mit Kaffeeresten. Das Interesse an ihm ist riesig, seit der Rapper unter seinem Künstlernamen „Apsilon“ kürzlich Promis aus Politik und Medien gedisst hat, von Lars Klingbeil über Cem Özdemir bis hin zu Anne Will. Die Wut seiner Texte weicht im Gespräch einer freundlichen, offenen Art. Seine Sätze wählt er ruhig und mit Bedacht.








