Der Düsseldorfer Rapper Beslik steht nach Auftritten in sozialen Netzwerken und einem Podcastgespräch mit Sara Arslan unter erheblichem Druck. Im Format „Take Me Späti“ versteigt sich der Musiker mit bürgerlichem Namen Nicholas Johannes Busch mit drastischen Aussagen über die Bundesregierung und politische Verantwortung. In einem Nachfolgeinterview versuchte Beslik nun, seine Wortwahl einzuordnen, vollständig entkräften konnte er die Kritik dabei allerdings nicht.
Gewaltmetaphern im Podcast
Im Gespräch bei „Take Me Späti" erklärt Beslik, die Bundesregierung müsse „mit Waffengewalt“ gestürzt werden. Das Wort „Lynchen“ fällt. Ausschnitte aus dem rund einstündigen Gespräch verbreiteten sich in sozialen Netzwerken und lösten nun eine hitzige Debatte aus; auch in politischen Kreisen.
In einem Interview mit dem Musikportal Hiphop.de bezog Beslik im Nachgang Stellung. Die Forderung, die „Guillotine zurückzubringen“, sei symbolisch gemeint gewesen. Es gehe ihm darum, dass Politiker stärker für die Folgen ihrer Entscheidungen zur Verantwortung gezogen werden müssten. „Das ist natürlich symbolisch gemeint, weil wir einfach vergessen haben, Menschen die Konsequenzen für ihre Taten tragen zu lassen – vor allem Politiker“, sagte er.







