Dramatik und Spannung sind ligaunabhängig. Beide haben nicht unbedingt etwas mit Qualität zu tun, sorgen aber selbst auf Dorfplätzen für den einen oder anderen erfrischenden Moment. Langweiler dagegen gibt es in der Bundesliga gleichermaßen wie in unteren Klassen. Selbst beim vor zehn Tagen zu Ende gegangenen WM-Turnier, Vorgänger nicht ausgeschlossen, hat es solche Partien gegeben. Das jüngste Endspiel in manchen langatmigen Teilen inbegriffen. Wo allein Füchse der Taktiktafel, Meister im Verschieben von Linien und Freunde des Zerstörens der gegnerischen Aktionen auf ihren Geschmack kommen, stößt Attraktivität für den Fan an ihre Grenzen.Insofern war der Start in die Regionalligasaison ein durchaus ansprechender Tag mit allerlei Momenten, die selbst anspruchsvolleren Gemütern etwas zu bieten hatten.
Aue gegen Altglienicke liefert Spektakel
Dass am Ende ausgerechnet die beiden Trainer der aufregendsten und gemeinsam mit dem 5:1 der Zweiten des 1. FC Magdeburg gegen Tasmania Berlin torreichsten Partie, dem 3:3 zwischen Aue und Altglienicke, ziemlich was zu mosern hatten, passt wahrscheinlich sogar ins Bild.
Tore satt in Aue: Beim 3:3 traf Lennart Czyborra (l.) zum 1:0 für Aue ins eigene Tor.








