Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD ist ein Iraner vorläufig festgenommen worden. Nach den bisherigen Ermittlungen gibt es jedoch keine ausreichenden Hinweise, dass er in die Tat verwickelt war. Fest steht, dass er seit zwei Jahren ausreisepflichtig ist.CSD-Attentäter Abdul Ballout soll einem Bericht zufolge in U-Haft versucht haben, Mitgefangene zu beeinflussen. Trotz zeitweiser Trennung von Mithäftlingen hielt er später Kontakt zu Gleichgesinnten. Mehr im Liveticker.Der mutmaßliche CSD-Attentäter Abdul Ballout ist tot. Bei dem Angriff am Samstag war eine Frau getötet worden. 29 Menschen wurden teils schwer verletzt. Die Ermittler gehen von einem islamistischen Terroranschlag aus. Lesen Sie auch07:00 Uhr – Dienstag, 28. JuliAbdul Ballout soll im Gefängnis als Vorbeter und Missionar aufgetreten seinDer mutmaßliche CSD-Attentäter Abdul Ballout soll bereits während seiner Untersuchungshaft versucht haben, Mitgefangene religiös zu beeinflussen. Wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf interne Justizunterlagen berichtet, habe der damals 21-Jährige regelmäßig gebetet, andere Inhaftierte zum Gebet aufgefordert und gezielt Kontakt zu Gleichgesinnten gesucht. In einer Gefährdungsbewertung heißt es demnach, Ballout habe versucht, „die Rolle eines Vorbeters und Missionars einzunehmen“.Die Gefängnisleitung ließ Ballout laut dem Bericht bereits im Dezember von anderen Häftlingen trennen. Ab Januar 2026 sei sein Erscheinungsbild „stark salafistisch geprägt“ gewesen. Die Untersuchungshaft habe „keine erkennbare Abkehr von der extremistischen Haltung bewirkt“. Seit Februar soll Ballout dennoch erneut Kontakt zu Mitgefangenen gehabt haben.Auch nach seiner Entlassung soll Ballout Verbindung zu früheren Mithäftlingen gehalten und sich als „Mentor beziehungsweise religiöser Führer“ inszeniert haben. Am 19. Juni habe er vor der Jugendstrafanstalt in Berlin mit Insassen telefoniert und mit ihnen gebetet, berichtet die „Bild“. Im Mai war der deutsche 21-Jährige mit libanesischen Wurzeln von einem Jugendschöffengericht am Amtsgericht Tiergarten zu 22 Monaten Jugendstrafe verurteilt – unter anderem wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.06:32 Uhr – Dienstag, 28. JuliSPD fragt nach möglichen NRW-VerbindungenDie SPD im Düsseldorfer Landtag fragt nach möglichen Verbindungen des mutmaßlichen Attentäters nach Nordrhein-Westfalen. In einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung wollen die Sozialdemokraten unter anderem wissen, ob der Tatverdächtige Kontakt zu Islamisten in NRW hatte.SPD-Fraktionsvizechefin Lisa Kapteinat sagte: „Aktuell gibt es keine konkreten Hinweise auf eine Verbindung des Tatverdächtigen nach NRW. Die öffentlich bekannten Umstände der Radikalisierung des Berliner Attentäters weisen aber zumindest Parallelen zum Solinger Attentäter auf.“ Das sei ein ausreichender Anlass, um mögliche Kontakte, Aufenthalte oder digitale Verbindungen nach Nordrhein-Westfalen aufzuklären.So fragt die Opposition die Landesregierung unter anderem, ob der Berliner Verdächtige in gleichen Chatgruppen war wie hiesige Islamisten. Zudem will die SPD wissen, ob es Verbindungen zu islamistischen Organisationen oder Gruppierungen in Nordrhein-Westfalen gibt.01:08 Uhr – Dienstag, 28. JuliGrünen-Politikerin Gallina: Anschlag intensiv aufarbeitenDie Vorsitzende der Justizministerkonferenz, Anna Gallina, reagiert auf Vorschläge zu Rechtsverschärfungen. „Nach diesem schrecklichen islamistischen Anschlag muss aus meiner Sicht eine intensive Aufarbeitung an erster Stelle stehen, bevor wir rechtspolitische Schlüsse daraus ziehen“, sagte Gallina, die auch Hamburgs Justizsenatorin (Grüne) ist, den Funke Medien.„Schnelle Forderungen sehen zwar markant aus, werden aber ohne intensive vorherige Analyse der Lage nicht gerecht.“ Es gebe in Deutschland bereits ein breites Set an Instrumenten auf Seiten der Strafverfolgungsbehörden und der Gerichte. „Insofern ist doch erstmal zu klären, ob diese Instrumente auch Anwendung gefunden haben“, meinte Gallina. „Die Herausforderungen, eine Gefährdungslage richtig einzuschätzen, wird es allerdings immer geben, und sie wird immer mit Restunsicherheiten verbunden sein.“23:09 Uhr – Montag, 27. JuliSicherheitsmaßnahmen für Hamburger CSD nach Berliner Anschlag verstärktNach dem tödlichen Terroranschlag auf Besucher des Christopher Street Days (CSD) in Berlin wächst die Sorge vor weiteren Angriffen auf Veranstaltungen in Deutschland. Laut Informationen von „Bild“ prüfen Sicherheitsbehörden zusätzliche Maßnahmen – eine Absage des Hamburger CSD steht jedoch nicht zur Debatte.Der CSD in Hamburg soll am kommenden Samstag wie geplant stattfinden. Für die erwarteten rund 250.000 Teilnehmer werden die Sicherheitsvorkehrungen ausgeweitet, die Zahl der Einsatzkräfte wird erhöht. Ein Polizeisprecher sagte: „Ob vor, während oder nach der Demo, wir werden für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr präsent und ansprechbar sein.“Die Polizei betont: „Die Polizei steht fest an der Seite der queeren Community und leistet ihren Beitrag dafür, dass der CSD und alle Veranstaltungen der Pride Week sicher stattfinden können.“ Aktuell gebe es keine konkreten Gefährdungshinweise. Geplant sind unter anderem verstärkter Streckenschutz und technische Sperren gegen mögliche Fahrzeug-Angriffe.Auch Heiko Teggatz, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), spricht sich gegen eine Absage aus. Er sagte zu „Bild“: „Selbstverständlich kann und soll der CSD stattfinden. Alles andere käme einer Kapitulation gegenüber dem Terrorismus gleich.“19:32 Uhr – Montag, 27. JuliZweiter Verdächtiger im Zusammenhang mit CSD-Anschlag wieder freigelassenDer im Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf den Berliner Christopher Street Day zwischenzeitlich festgenommene Taymaz S. ist laut Informationen der „Bild“ wieder auf freiem Fuß. Nach bisherigen Ermittlungen hätten sich keine ausreichenden Hinweise ergeben, dass der Iraner an der Tat beteiligt gewesen sei.Wie die „Bild“ unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, könnten sich Taymaz S. und der mutmaßliche Attentäter Abdul Ballout (21) gekannt haben. Demnach habe sich Taymaz S. in der Nähe des Tatorts aufgehalten und eine Kopfverletzung aufgewiesen. Da die Frontscheibe des Tatfahrzeugs auf Höhe des Beifahrersitzes beschädigt gewesen sei, hätten Ermittler zunächst einen möglichen Beifahrer mit Kopfverletzung gesucht.Der Verdacht habe sich jedoch nicht bestätigt. DNA-Spuren von Taymaz S. seien im Tatfahrzeug nicht festgestellt worden. In der Folge sei er aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden.Nach Angaben der „Bild“ ist Taymaz S. bereits seit dem 22. August 2024 vollziehbar ausreisepflichtig. Dem Bericht zufolge wurde ihm der zuvor gewährte Flüchtlingsschutz nach mehreren strafrechtlichen Verurteilungen entzogen. In der Asylakte seien unter anderem Verurteilungen wegen mehrfacher gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bandendiebstahls und räuberischer Erpressung vermerkt.Nach seiner Entlassung sei der Iraner den Beobachtern offenbar entwischt. Sein Aufenthaltsort sei laut dem Bericht derzeit unbekannt.19:29 Uhr – Montag, 27. JuliMahnwachen nach dem Angriff auf den Berliner CSDNach dem Terroranschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin haben Menschen im Nordwesten ein Zeichen gegen Hass und Gewalt gesetzt. Hunderte Teilnehmer kamen in Bremen und Hannover zu den abendlichen Mahnwachen, wie die Polizei bestätigte. „Es ist eine Gelegenheit für Menschen, ihre Trauer zu bekunden und zu verarbeiten“, sagte Robert Dadanski, Vorstandsmitglied des Bremer CSD.Auf den Bremer Marktplatz kamen etwa 550 Menschen, mehrere Reden waren geplant. „Die Mahnwache ist ein Ort des Gedenkens, des Zusammenhalts und der Hoffnung“, kündigten die Organisatoren an. „Gemeinsam zeigen wir: Unsere Gesellschaft ist stärker als Hass.“Die Stadt Hannover lud zu einer Mahnwache auf den Platz der Weltausstellung ein, dort fanden sich laut Polizei rund 500 Menschen ein. „Hass und Einschüchterung dürfen niemals die Oberhand gewinnen“, betonte Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne), der bei der Mahnwache eine Rede halten wollte. „Hannover steht an der Seite aller Menschen, die sich für Vielfalt, Menschenrechte und ein friedliches Miteinander einsetzen.“Schon am Wochenende erinnerten zahlreiche Menschen im Nordwesten an die Opfer des Anschlags, etwa in Hannover, Braunschweig, Göttingen und Oldenburg.18:01 Uhr – Montag, 27. JuliBericht: Sicherheitsbehörden filmten Abdul Ballout eine Stunde vor dem AnschlagEine Stunde vor dem Anschlag wurde der mutmaßliche Attentäter Abdul Ballout offenbar von einer Kamera des LKA Berlin gefilmt. Darüber berichten die „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR in einer gemeinsamen Recherche. Sicherheitsbehörden hatten die Kamera demnach heimlich vor seinem Hauseingang installiert. Diese filmte, als der 21-Jährige um 20:58 Uhr das Haus verließ.Den Recherchen zufolge wurde Ballout wenige Wochen vor dem Attentat auf den Berliner CSD von einem BKA-Analysetool als „Hochrisikoperson“ eingestuft. Mehrfach sei im Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ), wo Behörden aus Bund und Ländern zusammenkommen, über seinen Fall gesprochen worden. Noch in der ersten Maihälfte habe es dem Bericht zufolge eine kurzfristig einberufene GTAZ-Sitzung gegeben.Dort sollen die Fachleute der Sicherheitsbehörden zu dem Schluss gekommen sein, dass ein erhebliches Risiko bestehe, dass Abdul Ballout erneut ausreisen oder einen Anschlag begehen könnte. Trotzdem kam er auf freien Fuß. Das LKA begann danach, den mutmaßlichen Islamisten engmaschig zu überwachen. So seien sein Handy und seine Social-Media-Aktivitäten überwacht worden und Observationsteams folgten dem Extremisten regelmäßig, schildert es der Bericht. Die Aufnahmen der Kamera vor seinem Haus wurden demnach jeweils nach 24 Stunden ausgewertet.17:29 Uhr – Montag, 27. JuliDobrindt fordert Fußfessel und Präventivhaft für GefährderBundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat als Reaktion auf den islamistischen Anschlag in Berlin ein Drei-Punkte-Sicherheitspaket für den Umgang mit Gefährdern angekündigt. „Bewegungseinschränkung durch die Fußfessel muss zum Standard gegenüber Gefährdern werden“, sagte Dobrindt der „Bild“-Zeitung. Zudem will der Innenminister bundesweit einheitliche Regeln zur Präventivhaft. „Es braucht in ganz Deutschland anwendbare Präventivhaftregeln, um Gefährder aus dem Verkehr zu ziehen“, erklärte er. Als dritten Punkt nannte Dobrindt eine Reform des Jugendstrafrechts. „Die Anwendung von Jugendstrafrecht bei erwachsenen Gefährdern ist inakzeptabel.“16:45 Uhr – Montag, 27. JuliJustizminister zu CSD-Attentat: „Alles muss auf den Tisch“In der Debatte über den mutmaßlich islamistischen Anschlag auf feiernde Menschen beim Christopher Street Day in Berlin hat der rheinland-pfälzische Justizminister Helmut Martin vor übereilten Forderungen gewarnt. „Für rechtspolitische Schlussfolgerungen ist der Zeitpunkt noch verfrüht“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. „Erst wenn alle relevanten Umstände bekannt sind, kann entschieden werden, ob und wo gegebenenfalls strafrechtlicher Anpassungsbedarf besteht.“Die Einstufung als „Gefährder“ sei nicht dem Strafrecht, sondern dem Gefahrenabwehrrecht zuzuordnen. „Sie erfolgt aufgrund einer polizeilichen Prognoseentscheidung“, erläuterte der Jurist. „Eine Verschärfung des (Jugend-)Strafrechts kann sich allenfalls auf die Verwirklichung bestehender Straftatbestände oder etwaige Vorverurteilungen beziehen, nicht auf die polizeiliche Einstufung einer Person als ‚Gefährder‘.“Eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und empirischen Daten basierende Gesetzgebung diene „dem Schutz unserer Freiheit und der Wehrhaftigkeit unserer Demokratie am besten“, betonte der Minister. Der CDU-Politiker verurteilte den Angriff aufs Schärfste. Er sei in Gedanken bei den Opfern des Anschlags und deren Angehörigen.15:51 Uhr – Montag, 27. JuliPolen bestürzt über Todesopfer„Wir sprechen der Familie und den Angehörigen unser aufrichtiges Beileid aus“, schreibt der Sprecher des Außenministeriums auf X. Der polnische Konsul in Berlin stehe in Kontakt mit den deutschen Behörden und werde der Familie die notwendige konsularische Unterstützung zukommen lassen.Zuvor hatte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner bekanntgegeben, dass es sich bei dem Todesopfer um eine polnische Staatsangehörige handele, die mit ihrer Tochter in Berlin gewesen sei.15:46 Uhr – Montag, 27. Juli„Offensichtlich hat ihn unsere Art des Zusammenlebens nicht überzeugt“Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner kündigt Konsequenzen an: „Na klar müssen wir die Sicherheitskräfte weiter stärken, wir müssen den Verfassungsschutz weiter stärken, wir müssen schauen, wie wir mit Gefährdern vielleicht anders umgehen müssen“, sagt er am Nachmittag in Berlin. „Denn am Ende des Tages geht es darum, nicht den Gefährder zu schützen, sondern unsere Freiheit zu schützen.“Solche innenpolitischen Maßnahmen seien aber nur das Eine. „Ich glaube, wir werden auch über Integrationsmaßnahmen sprechen müssen. Denn der Tatverdächtige ist 2005 in Berlin geboren“, so Wegner. „Aber ganz offensichtlich hat ihn unsere Art des Zusammenlebens nicht überzeugt. Offensichtlich haben wir ihn nicht erreicht“. Wegner wolle, „dass es uns gelingt, egal mit welcher Herkunft man hier lebt, egal welche Wurzeln man hat, dass die Menschen in Berlin sich dazugehörig fühlen.“Kai Wegner, Berlins Regierender BürgermeisterQuelle: Soeren Stache/dpa15:18 Uhr – Montag, 27. JuliRegenbogenflaggen am Münchner RathausMünchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) lässt nach dem Anschlag in Berlin Regenbogenflaggen vor dem Rathaus aufhängen.„Dieser Anschlag richtet sich gegen die LGBTIQ+-Community und gegen unsere demokratische Gesellschaft“, schreibt er zudem in einem Brief an den Berliner Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU). Den Opfern drückt er seine Anteilnahme aus.13:40 Uhr – Montag, 27. JuliCDU-Spitzenkandidat in Berlin wirft Linke „Realitätsverweigerung“ vorDer CDU-Spitzenkandidat für die Berlin-Wahl, Stefan Evers, wirft der Linken „Realitätsverweigerung“ im Hinblick auf Islamismus vor. Anlass war ein Post der Linken Neukölln zum Terroranschlag, der zunächst keinen Hinweis auf den mutmaßlich islamistischen Hintergrund enthielt.„Die Realitätsverweigerung im Umgang mit politischem Islam und Islamismus ist Teil des Problems dieser Linken“, sagt Evers bei WELT TV. „Einer Partei, bei der wir es ja ganz ausdrücklich auch mit zunehmendem Judenhass zu tun haben.“ Auch „Polizistenhass“ werde in deren Reihen geduldet.12:58 Uhr – Montag, 27. JuliMerz: Es darf nicht bei Bekundungen bleibenNach Ansicht von Bundeskanzler Merz ist es noch zu früh, um politische Konsequenzen aus dem Anschlag auf den CSD zu ziehen. Klar sei aber auch: „Es darf nicht bei Bekundungen bleiben“, sagte Merz nach der Sitzung des CDU-Präsidiums. „Wir werden mit Besonnenheit, aber auch mit Entschlossenheit reagieren müssen.“ Auch müsse die Frage beantwortet werden, wie es sein könne, „dass ein Mann, der so eingestuft ist, sich unbehelligt in die Nähe des CSD begeben konnte und den Anschlag begehen konnte“.12:46 Uhr – Montag, 27. JuliWegner: Todesopfer stammt aus PolenDie beim Anschlag getötete Frau stammt aus Polen. Das sagte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner am Vormittag bei der Eröffnung einer Ausstellung zum Warschauer Aufstand 1944 im Roten Rathaus. Bei dem Todesopfer handele es sich um eine polnische Staatsangehörige, die mit ihrer Tochter in Berlin gewesen und Opfer des Terroranschlags geworden sei. Wegner sprach dem Geschäftsträger der Republik Polen, Jan Tombinski, seine Anteilnahme aus. „Es bewegt mich sehr, was am Samstag passiert ist, und meine Gedanken sind bei Ihnen und vor allen Dingen bei der Tochter, der Familie der Ermordeten“, sagte Wegner.12:11 Uhr – Montag, 27. JuliCSD-Anschlag: Berliner Justiz verteidigt Aufhebung von HaftbefehlDie Berliner Justiz verteidigt die Aufhebung des Haftbefehls gegen den mutmaßlichen CSD-Attentäter Abdul Ballout nach dessen Verurteilung im Mai. Da das Gericht eine Strafe von einem Jahr und zehn Monaten für tat- und schuldangemessen erachtet habe und die Untersuchungshaft anzurechnen sei, sei dies nicht ungewöhnlich, teilte eine Sprecherin des Berliner Strafgerichts mit.
CSD-Anschlag in Berlin: +++ Abdul Ballout soll im Gefängnis als Vorbeter und Missionar aufgetreten sein +++ Liveticker - WELT
Nach dem tödlichen Terroranschlag auf Besucher des Christopher Street Days (CSD) in Berlin wächst die Sorge vor weiteren Angriffen. Der Hamburger CSD soll trotz verstärkter Sicherheitsmaßnahmen wie geplant stattfinden. Neue Details zeigen, wie Behörden Abdul Ballout vor der Tat überwachten. Alle Entwicklungen im Liveticker.
















