Steinschlag, Lawinen, Wetterumschwünge: Die Gefahren, denen sich Bergsportler aussetzen, sind mitunter tödlich. Seit der Erstbesteigung am 14. Juli 1865 starben am Matterhorn (4478 Meter) weit mehr als 600 Bergsteiger. Jüngst, am 12. Juli, stürzte am Hörnligrat eine Zweier-Seilschaft in den Tod, obwohl dringend von einer Besteigung abgeraten worden war. Und auch die Zugspitze (2962 Meter) forderte in diesem Jahr schon einen Toten.
Der Tod von Bergsteigern wie Laura Dahlmeier ist selten Schicksal
Bergsteiger reden häufig vom „Restrisiko“, wenn jemand ums Leben gekommen ist. Dabei sind tödliche Unfälle in der Regel die Folge von Fehlern. Laura Dahlmeiers Unfall, sagt Ralf Dujmovits, „hatte mit gesundem Risikomanagement nichts zu tun“.










