Die Hamburger Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann wird neue CDU-Generalsekretärin. Der Bundesvorstand wählte die 44-Jährige einstimmig. Sehen Sie hier die Pressekonferenz mit Hoppermann und Kanzler Friedrich Merz.Der Personalwechsel geht weiter: Der CDU-Vorstand wählt die bisherige Schatzmeisterin Franziska Hoppermann zur Generalsekretärin. Bei der Pressekonferenz ergreift ihr Vorgänger Carsten Linnemann das Wort. Mehr im Liveticker.Bundeskanzler Friedrich Merz nutzt den Rücktritt von Jens Spahn vom Unions-Fraktionsvorsitz als Anlass, die Bundesregierung und die CDU-Spitze neu aufzustellen. Doch die Personalrochade verläuft chaotisch – und am Vorgehen von Merz gibt es große Kritik.Alle Entwicklungen zur Bundespolitik im Liveticker:12:54 Uhr – Montag, 27. JuliLinnemann trauert Posten des Generalsekretärs nachDer Kanzler dankt dem designierten Gesundheitsminister Carsten Linnemann für seine Arbeit auf seinem vorherigen Posten. Dann ergreift Linnemann selbst das Wort: „Das war genau mein Ding“, sagt er zu Beginn. „Die drei Jahre als CDU-Generalsekretär waren der Höhepunkt meines bisherigen beruflichen Lebens.“Carsten LinnemannQuelle: AFP/JOHN MACDOUGALL12:47 Uhr – Montag, 27. JuliMerz: „Sie hat das ganze Land fest im Blick“Merz berichtet nun davon, dass Franziska Hoppermann einstimmig zur neuen Generalsekretärin gewählt worden ist. „Sie kennt das Haus, sie kennt die Politik“, sagt Merz über sie bei der Pressekonferenz. Sie kenne die Menschen in der Stadt, wie auch die Menschen auf dem Land. „Sie hat das ganze Land fest im Blick.“Hoppermann selbst erklärt: „Ja, die Voraussetzungen sind nicht leicht. Die Hingabe, mit der hier gearbeitet wird, macht mich zuversichtlich und stolz.“Franziska HoppermannQuelle: REUTERS/Christian Mang13:25 Uhr – Montag, 27. JuliHeftige Kritik aus Rheinland-PfalzDie rheinland-pfälzische CDU-Landtagsfraktion kritisiert den Umgang von Bundeskanzler und Parteichef Friedrich Merz mit Patrick Schnieder und sagt deshalb ein avisiertes Treffen mit Merz ab. Mehr lesen Sie hier.13:16 Uhr – Montag, 27. JuliMerz bedauert Hängepartie um Schnieder „sehr“Bundeskanzler Friedrich Merz äußert sich zum Unmut wegen der Personalie Patrick Schnieder. Der Bundeskanzler erläuterte, er habe sich im Zuge der personellen Neuaufstellung der Bundesregierung auch dazu entschieden, das Amt des Bundesministers für Verkehr neu zu besetzen. „Aufgrund der relativ kurzen Zeit für die Abstimmung und auch der Absage eines möglichen Nachfolgers haben wir die Entscheidung am letzten Freitag nicht öffentlich verkündet“, sagt Merz. „Die Situation, die dadurch entstanden ist, bedauere ich persönlich sehr.“12:40 Uhr – Montag, 27. JuliMerz tritt ans MikroBei der Pressekonferenz sagt Kanzler Merz, dass der Umbau des Kabinetts nach dem Rücktritt Jens Spahns „notwendig“ gewesen sei. „Ich habe mich entschieden, um Veränderungen an drei zusätzlichen Stellen im Kabinett einzuleiten.“ Die Veränderungen seien „wohl überlegt“.12:28 Uhr – Montag, 27. JuliHoppermann als Generalsekretärin gewähltDie bisherige CDU-Schatzmeisterin Franziska Hoppermann ist neue Generalsekretärin ihrer Partei. Der Bundesvorstand hat sie auf Vorschlag von Merz zur Nachfolgerin von Carsten Linnemann gewählt, wie die Nachrichtenagenturen dpa und AFP berichten. Die Hamburgerin ist damit kommissarisch im Amt, bis sie auf dem nächsten Parteitag bestätigt wird. Die Diplomkauffrau sitzt seit 2021 für den Wahlkreis Hamburg-Wandsbek im Bundestag. Sie gehört dem Haushaltsausschuss und dem Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung an. Außerdem leitet sie die Enquete-Kommission Corona, die helfen soll, Deutschland besser auf mögliche Pandemien vorzubereiten.Franziska Hoppermann ist 44 Jahre altQuelle: Soeren Stache/dpa12:20 Uhr – Montag, 27. JuliConnemann wechselt ins Bundesdigitalministerium, Steiniger wird NachfolgerDer Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger wird Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, wie die WELT-Partnerpublikation „Politico“ erfuhr. Er folgt damit auf Gitta Connemann, die als Parlamentarische Staatssekretärin ins Bundesdigitalministerium wechselt. Ihre Funktion als Mittelstandsbeauftragte behält Connemann. Sie wird damit wiederum Nachfolgerin von Philipp Amthor, der Bund-Länder-Koordinator im Kanzleramt wird.11:58 Uhr – Montag, 27. JuliGleich: Pressekonferenz mit Merz, Linnemann und HoppermannNach der CDU-Präsidiumssitzung werden Merz, Linnemann und Hoppermann vor Journalisten sprechen. Die Pressekonferenz können Sie im WELT-Stream verfolgen. 11:49 Uhr – Montag, 27. JuliFritz Güntzler: „Wir hätten uns mehr Zeit nehmen sollen“CDU-Politiker Fritz Güntzler war Merz’ Wunschkandidat für das Amt des Verkehrsministers. Güntzler sagte erst zu, dann aber mitten in der Nacht auf Freitag wieder ab. Gegenüber der WELT-Partnerpublikation „Politico“ sagt der CDU-Politiker nun: „Ich bedanke mich für das Vertrauen und bedauere die Situation, die dadurch ausgelöst worden ist. Aber wir hätten uns mehr Zeit nehmen sollen für die Entscheidung.“10:47 Uhr – Montag, 27. JuliDiese Politikerin soll neue CDU-Generalsekretärin werdenDie Bundestagsabgeordnete und bisherige CDU-Schatzmeisterin Franziska Hoppermann soll neue Generalsekretärin ihrer Partei werden. Bundeskanzler Friedrich Merz schlug sie in einer Sitzung des CDU-Präsidiums in Berlin vor, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Die Hamburgerin soll auf Carsten Linnemann folgen, der Bundesgesundheitsminister werden soll.09:57 Uhr – Montag, 27. JuliSachsen-Anhalts Ministerpräsident fordert Ende der CDU-PersonaldebatteDer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Sven Schulze , fordert ein Ende der Personaldebatten in der Union auf Bundesebene. Wegen der bundespolitischen Themen sei es „schwer oder unmöglich“, im Landtagswahlkampf auch Landesthemen anzusprechen, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk mit Blick auf die Wahl in Sachsen-Anhalt am 6. September. „Es ist wirklich fast unmöglich, sich dann am Wahlkampfstand auf Landesthemen zu konzentrieren.“ Er forderte, dass die Personalrochaden deshalb am Montag final abgeschlossen werden müssten.08:15 Uhr – Montag, 27. Juli„Eine Instinktlosigkeit, die ich nicht einmal Merz zugetraut hätte“, sagt KubickiCDU-Politiker Steffen Bilger soll neuer Bundesverkehrsminister werden. Er war 2018 bis 2021 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. FDP-Chef Wolfgang Kubicki kritisiert die Personalie – und verweist auf die Haltung Bilgers im Streit um die gescheiterte Pkw-Maut des damaligen Verkehrsministers, Andreas Scheuer (CSU). „Bei der Nachfolge von Patrick Schnieder ausgerechnet auf einen der größten Verteidiger der vom EuGH kassierten Pkw-Maut zu setzen, die den Steuerzahler letztlich 270 Millionen Euro gekostet hat, zeugt von einer Instinktlosigkeit, die ich nicht einmal Friedrich Merz zugetraut hätte. Es stimmt: In der Union ist alles möglich. Sogar, dass Jens Spahn noch einmal Bundesgesundheitsminister wird. Wer weiß.“08:14 Uhr – Montag, 27. JuliHeute um 12 Uhr spricht MerzNach den Personalwechseln in Kabinett, Kanzleramt und Bundestagsfraktion ist nun die CDU an der Reihe. Es wird erwartet, dass CDU-Chef Merz heute in einer Pressekonferenz (12.00 Uhr) bekanntgeben wird, wer den künftigen Gesundheitsminister Carsten Linnemann auf dem Posten des CDU-Generalsekretärs ablösen soll. Dafür gilt in der Union seit einigen Tagen die bisherige Schatzmeisterin Franziska Hoppermann als gesetzt. 08:08 Uhr – Montag, 27. JuliBilger soll neuer Verkehrsminister werdenDer bisherige Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Bilger, soll neuer Verkehrsminister werden. Bundeskanzler Friedrich Merz wolle ihn für das Amt vorschlagen, gibt Regierungssprecher Stefan Kornelius bekannt. Mehr lesen Sie hier.17:55 Uhr – Sonntag, 26. JuliVerkehrsminister Schnieder will um Entlassung bittenBundesverkehrsminister Patrick Schnieder will Bundeskanzler Friedrich Merz um seine Entlassung bitten. „Mit diesem Schritt ziehe ich die Konsequenzen aus den Entwicklungen der vergangenen Tage und will zugleich den unwürdigen Zustand beenden, der die notwendige sachliche Arbeit unmöglich macht“, heißt es in einer Erklärung des CDU-Politikers.19:44 Uhr – Samstag, 25. JuliSöder: Es wird alles seinen Gang gehenCSU-Chef Markus Söder setzt darauf, dass sich der Wirbel um die Regierungsumbildung in Berlin schnell wieder legen wird. „Es wird schon alles seinen Gang gehen“, sagte er am Rande des Festspieljubiläums in Bayreuth den Sendern RTL und ntv. „Die Regierung ist handlungsfähig, und nächste Woche ist dann alles erledigt.“ Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) sagte: „Es schaut von außen manchmal dramatischer aus, als es innen ist.“ Die Regierung sei stabil. „18:09 Uhr – Samstag, 25. JuliLinnemann will als Gesundheitsminister Zahl der Krankenkassen reduzierenDer designierte neue Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann spricht sich für weitergehende Reformen des Gesundheitssystems aus. „Wir müssen einfach wissen: Wir haben eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt, aber eben nicht eines der besten“, sagte der bisherige CDU-Generalsekretär der „Bild“-Zeitung. Weder seien die Menschen in Deutschland im Durchschnitt gesünder als anderswo, „noch haben wir eine höhere Lebenserwartung“. Linnemann kündigte zudem an, in seinem neuen Amt die Zahl der Krankenkassen reduzieren zu wollen und die Beiträge zu stabilisieren: „Für die Reduzierung der Zahl der Krankenkassen setze ich mich ja seit Langem ein. Und dass die Sozialbeiträge stabilisiert, ja eigentlich sinken müssten, steht außer Frage. Aber es wird nicht einfach werden. Da mache ich mir nichts vor.“15:36 Uhr – Samstag, 25. Juli„Verfassungsrechtlich unsauber“ – Jurist hat Bedenken wegen später Minister-VereidigungGegen die geplante Vereidigung der neuen Bundesminister erst im September gibt es rechtliche Bedenken. Der ehemalige Chefjurist des Bundespräsidialamts, Stefan Ulrich Pieper, sagte der „Rheinischen Post“: „Der saubere Weg wäre, dass die Amts- und Geschäftsübernahme erst dann erfolgt, wenn auch die Vereidigung stattgefunden hat. Die Amtsgeschäfte ohne Vereidigung zu übernehmen, wäre verfassungsrechtlich unsauber.“ Die Amtsgeschäfte seien dann zwar trotzdem „nach überwiegender Ansicht rechtsgültig“. Der einwandfreie Weg sei aber, eine Sondersitzung des Bundestags anzusetzen. Die Bundesregierung plant, dass die neuen Minister ihr Amt sofort übernehmen, wenn sie von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ernannt sind, aber erst in der nächsten regulären Sitzung des Bundestags Anfang September vereidigt werden.Artikel 64 des Grundgesetzes legt fest, dass Minister ihren Eid „bei der Amtsübernahme vor dem Bundestag“ leisten. Im „Tagesspiegel“ erläuterte Professor Pieper: „Der Zeitpunkt ist da eindeutig festgelegt: bei der Amtsübernahme. Dem entspricht die Staatspraxis dadurch, dass unmittelbar nach der Ernennung die Vereidigung im Bundestag stattfindet.“ Da derzeit parlamentarische Sommerpause ist, müssten die Abgeordneten aus dem Urlaub zu einer Sondersitzung zurückgeholt werden, ein teures Verfahren, das der Kanzler vermeiden will. Die Bundesregierung hält es für ausreichend, wenn die Vereidigung spätestens in der nächsten regulären Parlamentssitzung erfolgt – und die ist Anfang September. Einen solchen Fall gab es nach Piepers Erinnerung noch nicht.15:35 Uhr – Samstag, 25. JuliMassive Kritik an Merz: „Ich halte es für skandalös“In der Union ist der Unmut über das Vorgehen von Kanzler Merz groß. Auch in der rheinland-pfälzischen CDU wird Kritik am Umgang mit Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) laut. „Was Merz jetzt mit Patrick Schnieder macht, ist für uns alle unverständlich, ich halte es für skandalös“, sagte Gerhard Kauth, Vorsitzender von Schnieders CDU-Gemeindeverband Arzfeld, dem Berliner „Tagesspiegel“. „Vom Stil her ist das das Allerletzte. In ganz Rheinland-Pfalz herrscht Kopfschütteln, versteht das kein Mensch.“ Mehr Reaktionen lesen Sie hier.13:57 Uhr – Samstag, 25. JuliLinnemann: „Ich traue mir das zu“Carsten Linnemann traut sich nach eigenen Worten die neue Aufgabe als Gesundheitsminister zu – trotz früher geäußerter Zweifel an der eigenen Eignung. „Ich habe großen Respekt vor der neuen Aufgabe, ist doch klar“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“. „Ich weiß, dass ich mich noch tiefer werde einarbeiten müssen. Aber ich traue mir das zu.“Hintergrund sind Äußerungen von Linnemann in einem Interview des Senders Phoenix im Mai 2025. Damals hatte der Volkswirt gesagt, es sei nicht „sein Ding“, Minister zu sein, nur damit das irgendwo in Wikipedia stehe. Jetzt sagte Linnemann der Zeitung: „Wenn die Uhr auf die Zeit kurz nach der Bundestagswahl zurückgedreht würde, würde ich wieder so antworten. Die Ausgangslage war damals eine andere.“ Im Wahlkampf habe er für die Abschaffung des Bürgergelds geworben. Dieses Versprechen habe er unbedingt einlösen wollen. In seiner Doppelfunktion als CDU-Generalsekretär und als Fraktionsvize für Arbeit und Soziales habe er bei dem Thema mitreden können. Inzwischen sei die neue Grundsicherung eingeführt.20:39 Uhr – Freitag, 24. JuliAltmaier ist wütend über Umgang mit SchniederEx-Minister Peter Altmaier (CDU) hat sich erneut zur Personalpolitik des Kanzlers geäußert. Patrick Schnieder sei „ein erfahrener Fachmann, harter Arbeiter und großartiger Mensch“. Deswegen mache ihn der Umgang mit ihm „betroffen und wütend“. Das sei „weder seiner Person noch seiner Leistung gerecht“.19:28 Uhr – Freitag, 24. JuliThorsten Frei spricht von „Pech“ beim KabinettsumbauDer designierte Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) führt die Probleme von Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei der Umbildung seiner Regierungsmannschaft auf Pech zurück. „Es gibt auch in der Spitzenpolitik das Problem, dass man Pech haben kann“, sagte Frei bei einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Stuttgart.Aus Sicht von Frei war die Hängepartie um den Posten des Verkehrsministers nicht vermeidbar. „So wie das jetzt gelaufen ist, das kann man ehrlicherweise nicht ausschließen. Das kann passieren“, sagte Frei.18:11 Uhr – Freitag, 24. JuliWolfgang Kubicki: „Friedrich Merz kann es nicht“FDP-Chef Wolfgang Kubicki hat mit Kritik am Bundeskanzler nachgelegt. Das Chaos um den Kabinettsumbau zeige erneut „der Bundeskanzler kann es nicht“, sagte er im Interview mit WELT TV. Merz sei „so dilettantisch und unprofessionell wie immer“ und „mehr Chaos“ gehe nicht. Kubicki kritisierte Carsten Linnemanns Wechsel ins Gesundheitsministerium. Durch die Einschränkung auf ein Ressort verliere die deutsche Wirtschaft „einen Ansprechpartner“ in der Union. Davon gebe es nicht mehr viele. Zwar traue er Linnemann zu, „sich mit allem und jedem“ anzulegen, aber am Ende müssten daraus Gesetze werden.Mit Blick auf Linnemann und Nina Warken sagte Kubicki: „Wir müssen allen Beteiligten eine Chance geben. Aber meine Erwartungen sind gedämpft.“Nach der teils missglückten Kabinettsumbildung geht FDP-Chef Wolfgang Kubicki mit Kanzler Merz hart ins Gericht: „Dilettantisch und unprofessionell wie immer. Mehr Chaos gibt es wirklich nicht.“16:58 Uhr – Freitag, 24. JuliSchnieders CDU-Landesverband ist unzufrieden mit dessen AbberufungDer personelle Umbau der Bundesregierung löst wenig Begeisterung in der rheinland-pfälzischen CDU aus. Noch-Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder ist Mitglied des Landesverbands. Der Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz, Johannes Steiniger, erklärte: „Die Entscheidung des Bundeskanzlers hat uns überrascht. Patrick Schnieder hat sein Amt mit hoher Kompetenz, Leidenschaft und Verantwortungsbewusstsein ausgeübt.“ Schnieder habe sich mit ganzer Kraft für eine moderne und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur in Deutschland eingesetzt. Der 58-Jährige sei eine die Landespartei seit vielen Jahren prägende Persönlichkeit, die im gesamten Landesverband ein hohes Ansehen genieße. „Für seine Arbeit als Bundesverkehrsminister und seinen persönlichen Einsatz danken wir ihm ausdrücklich.“16:42 Uhr – Freitag, 24. JuliDarum lehnte CDU-Politiker Güntzler das Job-Angebot von Merz abCDU-Finanzpolitiker Fritz Güntzler hat laut einem dpa-Bericht aus fachlichen Gründen das Angebot von Merz abgelehnt, neuer Bundesverkehrsminister zu werden. Güntzler gab Merz gestern zunächst eine Zusage. Er habe sich das Ganze dann aber noch einmal überlegt und heute Morgen abgesagt, aus inhaltlichen Gründen, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus Koalitionskreisen. „Ein Torwart sollte nicht Linksaußen spielen“, hieß es. Güntzler habe festgestellt, dass er nicht der richtige Spieler für den Posten sei. Der 60-Jährige ist finanzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er hatte mit Verkehrspolitik bisher wenig zu tun. Güntzler ist Fußball-Fan und Kapitän des „FC Bundestag“. Lesen Sie hier die Rekonstruktion der gescheiterten Ablöse von Verkehrsminister Schnieder.Fritz Güntzler (CDU/CSU)Quelle: Elisa Schu/dpa16:14 Uhr – Freitag, 24. JuliLinnemann, 2025: „Wäre als Gesundheitsminister nicht erfolgreich gewesen“Den designierten neuen Gesundheitsminister Carsten Linnemann holt nun eine Aussage aus dem vergangenen Jahr ein. In den sozialen Medien kursiert ein Video vom Mai 2025, geteilt unter anderem von dem SPD-Mitglied und Politikberater Mattheus Berg. Darin erklärt Linnemann gegenüber dem Sender Phoenix, warum er damals nicht Teil des Kabinetts wurde: „Wenn Sie mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht, als Gesundheitsminister, wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister? Was hat der damit zu tun?“Linnemann wurden im vergangenen Jahr Ambitionen auf das Arbeitsministerium nachgesagt, das hatte jedoch die SPD erhalten. Der CDU-Generalsekretär hatte dann, wie aus dem Video ersichtlich wird, erklärt, Gesundheitsminister sei kein passender Job für ihn: „Schuster, bleib bei deinen Leisten.“13:03 Uhr – Freitag, 24. JuliWie geht es nun weiter?Am Montag will CDU-Chef Merz nach dpa-Informationen bekanntgeben, wen er für das Amt des CDU-Generalsekretärs als Nachfolger von Carsten Linnemann vorschlagen wird. Eine Pressekonferenz ist für 12 Uhr im Konrad-Adenauer-Haus angesetzt. Am Mittwoch soll dann um 14.00 Uhr die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu einer Sondersitzung zusammentreten, um den bisherigen Kanzleramtschef Frei zum neuen Fraktionsvorsitzenden zu wählen. Davor tritt aber der Bundespräsident auf den Plan. Steinmeier muss Frei erst die Entlassungsurkunde überreichen, denn der Chef des Kanzleramts hat Ministerrang. Auch die bisherige Bundesgesundheitsministerin Warken bekommt ihre Entlassungsurkunde – um gleich anschließend ihre Ernennungsurkunde als neue Kanzleramtschefin überreicht zu bekommen. Die bekommt dann auch ihr Nachfolger im Gesundheitsressort, Carsten Linnemann.12:58 Uhr – Freitag, 24. JuliAfD-Chefin Weidel fordert NeuwahlenMit seiner Personalaufstellung habe Merz nur Chaos produziert, kritisiert AfD-Chefin Alice Weidel bei X. „Diese Selbstbeschäftigung wird den vielfältigen und selbst verursachten Problemen im Land nicht gerecht. Deutschland braucht Neuwahlen.“12:53 Uhr – Freitag, 24. JuliGrünen-Verkehrspolitiker: „Handwerklich katastrophal“Grünen-Verkehrspolitiker Tarek Al-Wazir spricht von einem Chaos um die Neubesetzung des Bundesverkehrsministers. Dass Merz ohne Nachfolger für Schnieder dastehe, sei „handwerklich katastrophal“. Al-Wazir sagte, solange das Grundproblem nicht gelöst sei, könne Merz ernennen, wen er wolle: „Trotz 500-Milliarden-Sondervermögen ist zu wenig Geld für die Verkehrsinfrastruktur da, weil gleichzeitig der Verkehrsetat halbiert worden ist und das Geld eben nicht zusätzlich investiert wird. Daran kann ein neuer Verkehrsminister nichts ändern, solange Kanzler und Vizekanzler diesen Grundfehler nicht korrigieren. Der Neu- und Ausbau vor allem bei der Bahn ist weiterhin völlig unterfinanziert, es braucht mindestens 5 Milliarden Euro mehr pro Jahr.“12:38 Uhr – Freitag, 24. JuliAuch Ablösung der Sport-Staatsministerin im GesprächWann Merz die nächsten Personalentscheidungen verkünden wird, ist noch offen. Nach Informationen der dpa könnte es auch weitere Veränderungen im Kanzleramt geben. Im Gespräch ist, dass die Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein abgelöst werden soll.mit dpa/AFP/Reuters
Regierungsumbau: ++ „Das war genau mein Ding“ – Linnemann spricht über den „Höhepunkt seines bisherigen Lebens“ ++ Liveticker - WELT
Der Personalwechsel geht weiter: Der CDU-Vorstand wählt die bisherige Schatzmeisterin Franziska Hoppermann zur Generalsekretärin. Bei der Pressekonferenz ergreift ihr Vorgänger Carsten Linnemann das Wort. Mehr im Liveticker.













