Umbau an der Spitze der deutschen Kanzlerpartei: Franziska Hoppermann soll CDU-Generalsekretärin werdenDie Hamburger Bundestagsabgeordnete soll laut Medienberichten Nachfolgerin von Carsten Linnemann werden, der das Amt des Gesundheitsministers übernimmt. Die Pressekonferenz zur Personalentscheidung mit Kanzler Friedrich Merz im Livestream.27.07.2026, 11.53 Uhr1 LeseminutenOptimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.In Deutschland geht der Umbau der Regierung und der CDU weiter. Laut Medienberichten schlug der deutsche Kanzler Friedrich Merz die Hamburger Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann an einer Präsidiumssitzung als neue CDU-Generalsekretärin vor. In der vergangenen Woche hatte er bereits bekanntgegeben, dass ihr Vorgänger Carsten Linnemann das Amt des Gesundheitsministers übernehmen wird.Anstoss für die Rochade war der Rücktritt des Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Jens Spahn, in der vorletzten Woche. Spahn war parteiintern unter Druck geraten, weil er die Dienste einer Leihmutter in den USA in Anspruch genommen hatte. Die konservative Union lehnt die Leihmutterschaft jedoch ab.Anschliessend nutzte Merz die Gelegenheit für mehrere personelle Wechsel in seiner laut Umfragen äusserst unbeliebten Regierung. In der Union sorgten die Personalentscheidungen des Kanzlers jedoch für Kritik, insbesondere sein Umgang mit dem bisherigen Verkehrsminister Patrick Schnieder.Die Entlassung des Ministers stand über mehrere Tage im Raum, wurde allerdings nicht vollzogen, da Schnieders designierter Nachfolger Fritz Güntzler offenbar kurzfristig wieder abgesagt hatte. Schnieder bat daher am Wochenende um seine Entlassung. Er wolle damit den «unwürdigen Zustand» beenden, der die notwendige sachliche Arbeit unmöglich gemacht habe, begründete er seine Entscheidung auf der Plattform X. Der Regierungssprecher Stefan Kornelius teilte wenig später mit, dass Merz stattdessen Steffen Bilger, bisher Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, als Verkehrsminister vorschlagen wolle.Mehr folgt.Passend zum Artikel