PfadnavigationHomePolitikDeutschlandCSD-Anschlag„Die Realitätsverweigerung im Umgang mit politischem Islam ist Teil des Problems dieser Linken“Stand: 10:57 UhrLesedauer: 2 MinutenStefan Evers, CDU-Spitzenkandidat für die Berlin-Wahl, fordert nach dem Anschlag auf den CSD ein entschlossenes Vorgehen gegen Islamismus: „Es gibt ein Problem mit dem politischen Islam. Und das in wachsender Zahl, in zunehmender Gewaltbereitschaft.“Nach dem tödlichen Anschlag auf dem CSD macht die Linke Neukölln rechte und antifeministische Kräfte verantwortlich. Die mutmaßlich islamistische Motivation des Täters erwähnt sie nicht – CDU-Politiker Stefan Evers übt scharfe Kritik.Nach dem tödlichen islamistischen Terrorangriff auf dem Berliner CSD bekundete auch die Linke Neukölln ihre Anteilnahme. Allerdings fällt in dem Beitrag das Wort „Islamismus“ nicht ein Mal. Der 21-jährige mutmaßliche Attentäter war den Behörden als Angehöriger der islamistischen Szene bekannt. Im Statement heißt es, dass man sich dagegen wehre, die Tat für „rassistische, antimuslimische oder sonstige reaktionäre Hetze“ zu instrumentalisieren.Stattdessen schreibt die Linke Neukölln weiter: „Mit dem Erstarken der Rechten und antifeministischer Kräfte nehmen auch Queer- und Transfeindlichkeit zu.“ „Hasserfüllte Angriffe rechter Kräfte“ würden den Boden für solche Angriffe bereiten, hieß es in der Stellungnahme.Evers wirft Partei „Realitätsverweigerung“ vor„Die Realitätsverweigerung im Umgang mit politischem Islam und Islamismus ist Teil des Problems dieser Linken“, kommentiert Stefan Evers, CDU-Spitzenkandidat bei der Berlin-Wahl bei WELT TV den Beitrag. „In dieser Stadt gibt es ein Problem mit Islamismus und der zunehmenden Gewaltbereitschaft. Und wenn wir das schon nicht beim Namen nennen, dann werden wir es auch nicht lösen können“, sagt Evers weiter. Er hält die Linke in Berlin für eine Gefahr „auf vielen Ebenen“. „Ich will diese Partei nicht an der Regierung sehen. Ich werde alles tun, um das zu verhindern.“Lesen Sie auchBei einer Amokfahrt am Samstagabend unweit des Christopher Street Days (CSD) war der 21-jährige Abdul Ballout mit einem Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau starb dabei, 29 weitere wurden teils schwer verletzt. Die Bundesregierung geht von einem islamistischen Anschlag aus. Ballout war daraufhin geflohen und konnte am Sonntagabend nach intensiver Fahndung gestellt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde er dabei angeschossen und erlag anschließend den Verletzungen. Er hatte zuvor Polizisten mit einer Stichwaffe angegriffen. Daraufhin sei auf ihn geschossen worden. Trotz Reanimationsmaßnahmen sei er gestorben, teilte die Berliner Polizei auf der Plattform X mit.Lesen Sie auchBallout war deutscher Staatsbürger und hatte einen libanesischen Hintergrund. Der Berliner Generalstaatsanwaltschaft zufolge hatte er sich in den vergangenen Monaten radikalisiert und 2025 mehrmals versucht, sich im Ausland der Terrormiliz Islamischer Staat anzuschließen. Im Mai wurde er demnach zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Dagegen legte die Staatsanwaltschaft Beschwerde ein.shem
CSD-Anschlag: „Die Realitätsverweigerung im Umgang mit politischem Islam ist Teil des Problems dieser Linken“ - WELT
Nach dem tödlichen Anschlag auf dem CSD macht die Linke Neukölln rechte und antifeministische Kräfte verantwortlich. Die mutmaßlich islamistische Motivation des Täters erwähnt sie nicht – CDU-Politiker Stefan Evers übt scharfe Kritik.












