Analyse
Stand: 27.07.2026 • 08:49 Uhr
Das Stühlerücken nach dem Rücktritt des Fraktionsvorsitzenden Spahn trifft die Union zur Unzeit. Das dürfte auch die Debatten bei der Klausur der CSU-Bundestagsabgeordneten im oberfränkischen Kloster Banz prägen.
Von Sommerpause keine Spur: Jens Spahns Rücktritt als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und die anschließende Kabinettsumbildung auf Raten sorgen für Unruhe und Ärger in der Union.
Dabei hat es die CSU komfortabler als die große Schwesterpartei CDU: Sie war nicht direkt in die schwierigen Nachfolgefragen im Kabinett verwickelt, konnte die Entwicklungen von der Seite kommentieren und bekam in den vergangenen Tagen sogar wieder einmal vorgeführt, wie wichtig sie fürs unionsinterne Machtgefüge ist.














