Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesSchwere Luftangriffe auf Kiew, ein Todesopfer in CharkiwRussische Raketen fordern Todesopfer und viele Verletzte150 000 Menschen in Tschernihiw nach russischem Angriff ohne Strom Ex-Verteidigungsminister Fedorow will zurück ins AmtEinigung in Brüssel: EU verhängt neue Russland-Sanktionen Luzia GeierRussland meldet Tote und Verletzte nach ukrainischen AngriffenBei einem ukrainischen Luftangriff auf die südrussische Stadt Rostow am Don wurden nach Angaben des Gouverneurs zwei Menschen getötet. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, zwei davon befänden sich in einem kritischen Zustand, teilte Juri Sljussar auf Telegram mit. Herabfallende Drohnentrümmer hätten an mehreren Orten Brände verursacht, darunter in Lagerhäusern.Davor wurden nach Behördenangaben bei einem Drohnenangriff auf die russische Stadt Belgorod nahe der ukrainischen Grenze zwölf Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. Dies teilten die regionalen Behörden auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Mehrere Wohnungen in einem Wohnhaus und über 15 Autos seien in Brand geraten. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Frachter nach russischem Angriff vor Odessa gesunkenVor der Küste der ukrainischen Hafenstadt Odessa ist nach Angaben der dortigen Behörden ein internationaler Frachter eine Woche nach einem russischen Beschuss gesunken. Das unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrende Schiff Golden Leo erlitt laut der Hafenbehörde am 19. Juli bei einem russischen Angriff schwere Schäden. Dabei kamen demnach neun Besatzungsmitglieder ums Leben, acht wurden gerettet. Das mit Mais beladene Schiff befand sich auf dem Weg nach Rumänien. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.Tote und Verletzte bei Angriff auf SupermarktBei einem russischen Drohnenangriff auf einen Supermarkt in der ukrainischen Stadt Tschernihiw nördlich von Kiew sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Eines der Todesopfer sei ein 10-Jähriger, teilte der örtliche Militärverwalter Dmytro Bryschynskij auf Telegram mit. Weitere 13 Besucher des Supermarkts seien bei dem Einschlag der Kampfdrohne verletzt worden. Rumänischer Kampfjet schießt Drohne abEin F-16-Kampfjet hat nach Angaben des rumänischen Verteidigungsministeriums eine Drohne abgeschossen, die den Luftraum des Landes verletzt hatte. Dies ist der dritte derartige Vorfall innerhalb von drei Tagen. Die Drohne sei in einer Entfernung von zwölf Kilometern nordöstlich der Stadt Sulina über eigenen Hoheitsgewässern abgeschossen worden, teilte das Ministerium mit. Zur Herkunft der Drohnen machten die Behörden bisher keine Angaben. Eine am Freitag abgeschossene Drohne vom Typ Schahed gewesen, teilte die rumänische Staatsanwaltschaft nach einer Untersuchung der Trümmer fest. Diesen ursprünglich iranischen Drohnentyp verwendet in der weiteren Region nur Russland. Schwere Luftangriffe auf Kiew, ein Todesopfer in CharkiwRussland hat die Ukraine in der Nacht erneut massiv mit Angriffen aus der Luft überzogen. In der ostukrainischen Großstadt Charkiw wurde eine 40 Jahre alte Frau bei einer Attacke getötet, wie der Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, auf Telegram mitteilte. Verletzt wurden demnach neun Menschen, darunter auch ein zehnjähriger Junge.In der Hauptstadt Kiew wurden Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge mindestens drei Menschen verletzt. Der ukrainische Zivilschutz teilte am Morgen mit, dass es Feuer in drei Stadtteilen infolge russischen Beschusses gegeben habe, die alle gelöscht worden seien. Demnach brannten ein Lagerhaus, elf Fahrzeuge, ein vierstöckiges Gebäude und ein Nichtwohngebäude. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte Angriffe auf Kiew. Es habe Rüstungsfabriken attackiert, teilte es mit. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen. Russland habe das Nachbarland in der Nacht mit acht Raketen und Marschflugkörpern sowie 136 Drohnen attackiert, gab der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij bekannt. Insgesamt habe Moskaus Militär in dieser Woche fast 1700 Drohnen, mehr als 1630 Gleitbomben und 95 Raketen und Marschflugkörper eingesetzt, wobei es sich bei mehr als der Hälfte um ballistische Raketen handele, teilte Selenskij mit. Er warf Russland ballistischen Terror vor. Später seien bei Angriffen auf die Städte Charkiw im Osten und Saporischschja im Süden zwei Menschen getötet und weitere verletzt worden, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. Russland warf der Ukraine einen Drohnenangriff auf die russisch besetzte Stadt Horliwka in der ostukrainischen Region Donezk vor, bei dem vier Menschen ums Leben gekommen seien. Russischer Angriff: Tote und Verletzte in SaporischschjaBei einem russischen Angriff auf die Großstadt Saporischschja im Süden der Ukraine soll nach ukrainischen Angaben mindestens eine Frau getötet worden sein. Mindestens elf weitere Menschen seien verletzt worden, teilte Gouverneur Iwan Fedorow mit. Unter den Verletzten sind demnach auch drei Kinder im Alter von drei, fünf und sieben Jahren. Fedorow veröffentlichte auf Telegram Fotos, die massive Zerstörungen von Häusern in Saporischschja zeigen sollen. Von russischer Seite äußerte sich bislang niemand zu den gemeldeten Angriffen.Gouverneur: Acht Tote bei Angriff in russisch besetzter Region Bei einem nächtlichen Angriff auf Ferienlager im russisch besetzten Teil der ukrainischen Region Saporischschja sind nach russischen Angaben acht Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien zwei Kinder, teilte der von Russland eingesetzte Gouverneur Jewgeni Balizki über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Insgesamt seien 14 Opfer – Tote und Verletzte – bekannt, darunter drei Kinder. Ob es sich bei dem von russischer Seite gemeldeten Angriff um eine gezielte Attacke auf Ferienlager handelte, ist nicht bekannt. Die Ukraine äußerte sich nicht und Darstellungen der Kriegsparteien sind oft nicht unabhängig überprüfbar.Tote nach russischem Drohnenschlag auf Sumy Bei russischen Drohnenangriffen sind in der nordostukrainischen Stadt Sumy nach Angaben örtlicher Behörden drei Menschen getötet worden. Bei dem nächtlichen Angriff seien zudem mindestens zwei weitere Menschen verletzt worden, teilte der Leiter der städtischen Militärverwaltung über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Eine Tankstelle, das Dach eines Mehrfamilienwohnhauses und ein nicht genanntes Infrastrukturobjekt seien beschädigt worden. Russische Truppen sind etwa 20 Kilometer von Sumy entfernt.Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij die ukrainische Bevölkerung vor einem neuen massiven russischen Raketenschlag gewarnt. „Dieser Schlag kann bereits heute stattfinden. Nach vorläufigen Informationen soll er innerhalb der nächsten 48 Stunden erfolgen“, sagte der Staatschef in einer am Abend veröffentlichten Videoansprache. Er forderte die Ukrainer auf, Luftalarme nicht zu ignorieren. Rumänischer Kampfjet schießt erneut Drohne abEin F-16-Kampfjet hat nach Angaben des rumänischen Verteidigungsministeriums eine weitere Drohne im nationalen Luftraum abgeschossen. Der Vorfall habe sich in einem unbewohnten Gebiet nahe der Grenze zur Ukraine ereignet, teilte das Ministerium mit. Damit hat das Nato-Land zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen eine Drohne abgeschossen, nachdem bereits zuvor der rumänische Luftraum mehrmals verletzt worden war. Die erste Drohne stammte rumänischen Ermittlern zufolge aus Russland. Österreich: „Turbo-Beitritt auf Antrag“ für Ukraine in EU geht nichtÖsterreich hat sich gegen einen schnellen Beitritt der Ukraine in die Europäische Union ausgesprochen. Europaministerin Claudia Bauer von der konservativen ÖVP übte dabei auch Kritik an Präsident Wolodimir Selenskij. „Der ukrainische Präsident ist meinem Eindruck nach in den letzten Monaten häufiger dadurch aufgefallen, dass er der EU am liebsten ein Beitrittsdatum diktieren möchte“, sagte Bauer der Welt am Sonntag. „Ein Turbo-Beitritt auf Antrag – das geht natürlich nicht.“Man habe die Pflicht, die Aufnahmefähigkeit der EU sorgfältig zu bedenken, führte sie aus. „Ein Beitritt der Ukraine mit 39 Millionen Menschen und einer komplett anders ausgeprägten Agrarstruktur würde die EU maßgeblich verändern.“ Zudem warnte sie vor einer „Zweiklassen-Gesellschaft“ bei der Aufnahme. „Alle Beitrittskandidaten – auch die Ukraine – müssen dieselben Regeln befolgen und sich einen Beitritt durch Leistung verdienen.“US-Beamter: Trump will Selenskij am Dienstag empfangenUS-Präsident Donald Trump will kommenden Dienstag Regierungskreisen zufolge den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij im Weißen Haus empfangen. Ein entsprechender Besuch sei geplant, teilte ein Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur mit. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Selenskij hatte in einer Mitteilung eine anstehende Reise in die USA bestätigt. Details nannte er nicht.China stoppt Export von Dual-Use-Gütern an Rheinmetall und andere China hat den Export von Gütern, die sowohl für zivile als für militärische Zwecke verwendet werden können, an 14 europäische Unternehmen mit sofortiger Wirkung verboten. Darunter ist auch der Düsseldorfer Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall. Das Handelsministerium in Peking sprach von einer Reaktion auf die jüngsten EU-Sanktionen gegen Russland, von denen auch 14 Unternehmen aus China und Hongkong betroffen sind. Das Verbot untersagt ausländischen Organisationen und Personen, in China hergestellte sogenannte Dual-Use-Güter an die betroffenen Firmen weiterzugeben. Chinesische Exporteure können in besonderen Fällen eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Zu diesen Gütern mit doppeltem Verwendungszweck gehören Produkte, Software oder Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können, aber auch bestimmte Seltene Erden, die für den Bau von Drohnen und Computerchips wichtig sind. Die Europäische Union hatte am Donnerstag ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs beschlossen. Rumänien: Kampfjet schießt Drohne abIn Rumänien hat ein Kampfjet eine in den Luftraum eingedrungene Drohne abgeschossen. „Heute Morgen gegen 11 Uhr schoss ein rumänischer Pilot an Bord einer F-16 eine Drohne ab, die in den Luftraum unseres Landes eingedrungen war“, schreibt der rumänische Präsident Nicușor Dan auf der Plattform X. Es ist der jüngste Vorfall in einer ganzen Reihe von Verletzungen des Luftraums des Nato- und EU-Mitglieds. „Das Gebiet war unbewohnt, daher konnte der Pilot ohne Risiko schießen. Derzeit untersuchen Teams der zuständigen Institutionen das Gebiet, um alle Details des Vorfalls zu ermitteln.“ Woher die Drohne stammt, gibt Dan nicht an. Das rumänische Verteidigungsministerium teilt mit, die Drohne sei in der Nähe der Stadt Padina im Kreis Buzau im Osten des Landes abgeschossen worden.Mehrere Explosionen in KiewIn der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind mehrere Explosionen zu hören. Die Flugabwehr sei im Einsatz, um einen russischen Angriff abzuwehren, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko mit.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Ukraine News: Russland meldet Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Russische Behörden melden ukrainische Angriffe auf Rostow am Don und Belgorod. Zwei Menschen werden demnach getötet und weitere verletzt.







