Am Tag nach dem Anschlag kommt die Community zu einer großen Mahnwache am Brandenburger Tor zusammen. Ein Gefühl, das eint: nicht einschüchtern lassen.
Halt in der Gemeinschaft: Zwei Frauen umarmen sich am Sonntag vor dem Brandenburger Tor unweit des Anschlagsorts
Maryam Majd/reuters
Vor der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Kreuzberg sind zwei Polizeiwagen so geparkt, dass sie den Eingang wie eine Barriere schützen. Mehrere Polizeibeamt:innen stehen am Sonntagvormittag vor dem Gebäude und sind teils auch drumherum unterwegs. Es ist der Morgen nach dem Anschlag auf die Christopher-Street-Day-Parade in Berlin, bei dem ein mutmaßlich islamistisch motivierter Täter mit einem Lieferwagen Menschen im Tiergarten überfahren hatte.
Die evangelische Heilig-Kreuz-Kirche hatte für Sonntagmorgen zum offiziellen CSD-Gottesdienst eingeladen. „Ich war erleichtert, als ich die Polizei vor der Kirche gesehen habe“, sagt ein Besucher des Gottesdiensts. Am Tag vorher sei er beim Wagen der Kirche auf der Parade mitgelaufen. „Ich habe mich das ganze Wochenende sehr sicher gefühlt. Und das ist jetzt weg“, sagt er.










