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Peru: Die späte Revanche der Keiko Fujimori Im vierten Versuch erringt die Tochter des Ex-Präsidenten die Macht in Peru. Ein wachsender Teil der Peruaner wünscht sich die autoritäre Wachstums- und Sicherheitspolitik ihres Vaters.
Keiko Fujimori bei einem Pressestatement nach der Wahl in Lima: Die Präsidententochter hat ihr Ziel erreicht. Foto: AFPSalvador. Keiko Fujimori hat sich kaum verändert, seitdem sie vor 20 Jahren erstmals ins peruanische Parlament gewählt worden ist. Nicht nur äußerlich, sie spricht ähnlich klar, aber empathielos, wie zu Beginn ihrer Karriere als Berufspolitikerin. Doch jetzt, mit 51 Jahren, ist sie im Zentrum der Macht angekommen.Sie wurde mit rund 50.000 Stimmen Vorsprung gegenüber ihrem linken Gegenkandidaten Roberto Sánchez gewählt. Die Wähler, die ihr zum Sieg verholfen haben, passen in ein Fußballstadion. Angesichts der 18,4 Millionen abgegebenen Stimmen in dem Andenland mit 34 Millionen Einwohnern ist das nicht viel. An knappe Wahlergebnisse ist sie gewöhnt. Bislang allerdings nur als Verliererin. Sowohl 2011 als auch 2021 unterlag sie in den Wahlen ihren Kontrahenten.Die meisten ehemaligen Präsidenten sitzen im GefängnisAber Keiko Fujimori hat sie alle politisch überlebt. Mehrere Ex-Präsidenten sitzen im Gefängnis. Sie wurden zu langjährigen Strafen unter anderem wegen Korruption, Geldwäsche und Putschversuchs verurteilt. Auch Fujimori saß zwischen 2018 und 2020 insgesamt 16 Monate in Untersuchungshaft. Sie wurde aber nie wegen illegaler Parteispenden verurteilt. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt











