Präsidentenwahl in Peru: Rechtskonservative Keiko Fujimori gewinnt

Im vierten Anlauf ist die Tochter von Ex-Präsident Alberto Fujimori in das höchste Staatsamt des südamerikanischen Landes gewählt worden.

Die Präsidentschaftskandidatin Keiko Fujimori von der Partei „Fuerza Popular“

Martin Mejia/AP/dpa

afp/dpa | Drei Wochen nach der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru ist die rechtsgerichtete Politikerin Keiko Fujimori offiziell zur Siegerin erklärt worden. Fujimori setzte sich mit 50,13 Prozent der Stimmen gegen ihren linksgerichteten Rivalen Roberto Sánchez mit 49,86 Prozent durch, wie die Wahlbehörde am Montag in Lima mitteilte. Der 51-Jährigen gelang es somit im vierten Anlauf, das höchste Staatsamt in Peru zu erobern.