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Mercedes-Chef Källenius, Proteste der Belegschaft: Frust in Deutschland, Aufbruch in Ungarn. Foto: dpa, Reuters, Bloomberg [M] Autobauer: Mercedes‘ Weg nach Ungarn wird zum Symbol für die Industrie Mehr Arbeit, weniger Gehalt: Der Autohersteller macht ein ungarisches Werk zu seinem größten in Europa – und schürt die Sorgen in Deutschland. Einblicke in einen gespaltenen Konzern.

Kecskemét. Freitag, 3. Juli, Sindelfingen bei Stuttgart. Zwei Männer schlagen auf ein rot lackiertes Ölfass. Trillerpfeifen und knatternde Ratschen sind zu hören, Protest vor dem Werkstor von Mercedes-Benz. Auch in Rastatt und Stuttgart-Untertürkheim wird demonstriert, 18.000 Mitarbeiter sind dabei. Sie skandieren „Ola raus“ – und meinen damit Konzernchef Ola Källenius.Montag, 13. Juli, Kecskemét, Ungarn. Dutzende Mercedes-Mitarbeiter applaudieren zur rhythmischen Musik und einer Lichtershow ihrem Vorstandschef. Wenige Minuten zuvor hat Källenius einen neuen Werksteil eröffnet. Die Produktionskapazität verdoppelt sich auf 400.000 Einheiten jährlich. Kecskemét ist nun die größte Autofabrik Ungarns, die größte von Mercedes in Europa und nach Peking die zweitgrößte weltweit.Werke wie die in Kecskemét seien ein kraftvoller Beweis, dass höchste Qualität und höchste Kosteneffizienz miteinander einhergingen, sagt Källenius bei der Eröffnungsansprache. Auch Ungarns neuer Ministerpräsident Péter Magyar ist gekommen, dem Källenius fest die Hände schüttelt. Das Werk sei ein starkes Symbol für die deutsch-ungarische Zusammenarbeit, sagt Magyar auf Deutsch. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt