Eine Heliumwolke, 50 Lichtjahre von der Erde entfernt, macht Hoffnung auf außerirdisches Leben. Aber wie entdeckt man so etwas überhaupt?
Am Las-Campanas-Observatorium in Chile wurde die Entdeckung gemacht
NYTNS/laif
Planeten jenseits unseres Sonnensystem zu beobachten ist ungefähr so, als wollte man aus einigen Kilometern Entfernung erkennen, ob eine Mücke vor einer Straßenlaterne vorbeifliegt. Die Astronomie muss dabei nur mit dem Sternenlicht auskommen.
Schiebt sich ein Planet zwischen Stern und Teleskop, verändert es sich kurz. Und auf genau diese Weise haben Astronom:innen jetzt eine Heliumwolke entdeckt – jenes Gas, das Menschen piepsig klingen lässt, wenn sie es aus einem Luftballon einatmen. Ein Lebenszeichen ist das nicht. Aber die vielleicht beste Nachricht seit Jahren für alle, die eines suchen.











