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Morning Briefing Plus: Sehnsucht nach Problembär Bruno Früher hatte das Sommerloch seine eigenen Geschichten. Heute verdrängen Kriege, Strafzölle und Kabinettskrisen selbst die letzte Spur politischer Leichtigkeit.
Annett Meiritz, Internationale Korrespondentin beim Handelsblatt Foto: Jessica LewandowskiBerlin. Über Sommerlochtiere unterhielt ich mich neulich mit einer Bekannten. Wir erinnerten uns an Problembär Bruno (2006), die flüchtende Kuh Yvonne (2011) oder die angeblich entlaufene Löwin von Kleinmachnow, die sich am Ende als Wildschwein entpuppte (2023).Bevor Sie jetzt denken: Haben die Damen nichts Wichtigeres zu tun? Doch, sicherlich. Aber ein wenig kollektiver Eskapismus darf in Zeiten des Dauerdramas erlaubt sein.Wie schön wäre es, wir hätten wieder ein Sommerlochtier. Das wäre doch deutlich besser fürs Gemüt als ein erdbebenartiger Kabinettsumbau, ein wieder aufflammender Irankrieg oder die nächste drohende Eskalation im Nahen Osten.Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran gilt inzwischen als gescheitert, die Straße von Hormus bleibt geschlossen. Nun drohen auch noch die Huthi-Rebellen, Saudi-Arabiens Ausweichroute über das Rote Meer zu blockieren.Auch für Deutschland könnten sich in diesem Zusammenhang unangenehme Fragen stellen, durch neuen Druck aus Washington. Der nimmt ohnehin wieder zu. Am Freitag trat eine neue Runde amerikanischer Strafzölle gegen die EU in Kraft. Doch auch im Nahen Osten könnte Präsident Donald Trump von seinen Verbündeten mehr verlangen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt







