Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zu dem tödlichen Unfall, bei dem ein Auto mit fünf Jugendlichen in ein Hafenbecken gestürzt ist, eingestellt. Der 17 Jahre alte Fahrer soll kurz zuvor Fahrübungen gemacht haben. Anhaltspunkte für einen Vorsatz oder für die Schuld Dritter gebe es nicht. Der Sprecher der Behörde sagte, es handele sich um einen „tragischen Unfall“. Zuerst hatte die Hessenschau berichtet.Das Auto war an einem Freitagabend im April im Frankfurter Osthafen auf das Hafenbecken zugefahren. Dort hatte es ein Schutzgitter durchbrochen. Anschließend war es von der rund acht Meter hohen Kaimauer in das Nordbecken gestürzt. Das Fahrzeug sank auf den Grund des Hafenbeckens.Drei der Insassen konnten sich noch vor Eintreffen von Polizei und Feuerwehr verletzt selbst befreien. Zwei Insassen, 17 und 18 Jahre alt, mussten von Rettungstauchern befreit werden. Der Achtzehnjährige starb kurz darauf in einem Krankenhaus. Die Siebzehnjährige erlag fünf Tage danach ihren Verletzungen.Das Unglück hatte vor allem an der Carlo-Mierendorff-Schule große Bestürzung hervorgerufen. Alle Insassen waren zum Unfallzeitpunkt Schüler der Integrierten Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe im Stadtteil Preungesheim.
Tödlicher Unfall am Osthafen in Frankfurt: Ermittlungen eingestellt
Bei einem Unfall im Frankfurter Osthafen stürzen fünf Schüler in einem Auto in das Hafenbecken, zwei sterben. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Sie geht von einem „tragischen Unfall“ aus.















