Stand: 24.07.2026 • 17:40 Uhr
Am Montag müssen sich Italien-Urlauber auf lange Staus am Brenner gefasst machen. Der Grund: Die Brenner-Blockabfertigung. Italien hat dagegen geklagt. Doch der EU-Generalanwalt hält die "Lkw-Dosierung" für zulässig
Von Björn-Hendrik Otte, ARD-Rechtsredaktion
"Auf der Brennerautobahn seh' ich uns nach Süden fahren." So heißt es in einem Lied der bekannten Italo-Pop-Band "Roy Bianco & die Abbrunzati Boys". Die Realität dürfte für viele Italien-Urlauber in diesem Sommer anders aussehen: Statt zügigem Fahren sind Staus angesagt. Marode Brücken, gesperrte Fahrspuren und Baustellen lassen die Fahrt über den Brenner zur Geduldsprobe werden.
Österreich hat in der Vergangenheit mehrere Regelungen eingeführt, um auf österreichischer Seite Staus auf der Brennerautobahn A 13 und der Inntalautobahn A 12 zu verringern. So kommt es etwa regelmäßig zu Staus, wenn viele LKW-Fahrer gleichzeitig Richtung Süden fahren, zum Beispiel weil am Tag zuvor ein Fahrverbot wegen eines Feiertags galt.






