Der CDU-Finanzpolitiker Fritz Güntzler hat aus fachlichen Gründen das Angebot von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) abgelehnt, neuer Bundesverkehrsminister zu werden. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen erfuhr, gab Güntzler Merz gestern zunächst eine Zusage, Nachfolger von Amtsinhaber Patrick Schnieder (CDU) zu werden.Er habe sich das Ganze dann aber noch einmal überlegt und heute Morgen abgesagt, aus inhaltlichen Gründen. „Ein Torwart sollte nicht Linksaußen spielen“, hieß es. Güntzler habe festgestellt, dass er nicht der richtige Spieler für den Posten sei. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung gab der Finanzexperte dem Kanzler per Textnachricht einen Korb, nachdem er bei einem persönlichen Gespräch im Kanzleramt noch zugesagt haben soll.Der 60-Jährige ist finanzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er hatte mit Verkehrspolitik bisher wenig zu tun. Güntzler ist Fußball-Fan und Kapitän des „FC Bundestag“.Schnieder soll abgelöst werden. Wer neuer Minister wird, ist aber offen. (dpa, AFP)
„Ein Torwart sollte nicht Linksaußen spielen“: Güntzler lehnte Angebot für Verkehrsminister-Posten aus fachlichen Gründen ab
Erst hatte Fritz Güntzler zugesagt, dann aber offenbar per Textnachricht einen Rückzieher gemacht. Für das Amt des Verkehrsministers sei er nicht der Richtige.











