Sie befinden sich hier:StartseiteGesellschaftNeurodivergente Kinder im Bildungssystem: „Schule ist für das Durchschnittskind gebaut worden“ © Getty Images/Digital Vision, [B] TSP/Maskot Tagesspiegel Plus Rund jedes zehnte Kind lernt anders als die Mehrheit. Bildungsforscher Klaus Hurrelmann weiß, wie Eltern und Schulen damit umgehen sollten – aber auch, wie es in der Realität aussieht. Stand: heute, 12:33 Uhr Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.Herr Hurrelmann, Debatten über Autismus oder ADHS wirken oft wie Spezialthemen für betroffene Familien. Wie groß ist das Thema tatsächlich?Wir sprechen hier keineswegs über eine Randgruppe. Rechnet man ADHS, Autismus und Lese-Rechtschreib-Störungen zusammen, betrifft das rund zehn Prozent aller Kinder. Das bedeutet: In fast jeder Schulklasse sitzen heute zwei oder drei Schülerinnen und Schüler, die anders lernen, anders wahrnehmen oder anders auf ihre Umwelt reagieren als die Mehrheit.showPaywall:trueisSubscriber:falseisPaid:true