Die Entwickler der quelloffenen In-Memory-Datenbank redis haben aktualisierte Versionen veröffentlicht, die mehrere Schwachstellen darin schließen. Sie bestätigen damit Sicherheitslücken, die ein IT-Forscher mit der chinesischen KI Kimi K3 gefunden hat. Die steht in Konkurrenz zu den aktuellen Spitzenmodellen von OpenAI und Anthropic und beweist damit nun, dass sie tatsächlich Schwachstellen aufspüren kann.
Der User „Chaofan Shou“ hat auf X gepostet, dass er mit der KI des chinesischen Start-ups Moonshot AI in 90 Minuten insgesamt 19 Zero-Day-Schwachstellen in der bis dahin aktuellen Fassung 8.8.0 der redis-Datenbank gefunden hat. Kimi K3 hat dabei auch Proof-of-Concept-Code (PoC) erstellt, um das Ausnutzen der Lücken zu demonstrieren. Shou hat ein GitHub-Repository mit den PoCs veröffentlicht.
In der Nacht zum Freitag hat das redis-Projekt nun mehrere aktualisierte Versionen veröffentlicht, die zumindest Teile der vorgestellten Sicherheitslecks stopfen. redis 8.8.1, 8.6.5, 8.4.5, 8.2.8, 7.4.10, 7.2.15 und 6.2.23 bessern mehrere der Schwachstellen aus. Die Entwickler bestätigen damit die Sicherheitslücken, im Beispiel etwa für den Exploit „P88W“ aus dem Schwachstellenrepository.
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