Zuletzt war der Krieg mit immer neuen Angriffen wieder eskaliert. Die USA haben in den vergangenen zwölf Nächten Ziele in Iran angegriffen, Teheran antwortete mit Angriffen auf US-Stützpunkte in der Region, die Huthi-Miliz meldete Attacken auf zwei Öltanker.Im Angesicht der neuen Eskalation hat Großbritannien die noch verbliebenen diplomatischen Mitarbeiter aus Iran abgezogen. »Unsere Botschaft arbeitet weiter aus der Ferne«, teilte das britische Außenministerium mit. Großbritannien hatte wie andere EU-Staaten, Australien und Neuseeland bereits im Juni einen Teil seiner Botschaftsmitarbeiter aus Iran abgezogen.

Ein Zeichen gegen Trumps KriegIn den Vereinigten Staaten hat das US-Repräsentantenhaus als Reaktion auf die anhaltenden Angriffe erneut eine Resolution verabschiedet, in der ein Ende des Militäreinsatzes gefordert wird. Der Beschluss hat keine unmittelbare Konsequenz, in den vergangenen Monaten hatten die Demokraten immer wieder versucht, Trump so Grenzen zu setzen. Vor den Zwischenwahlen zum Kongress wollen sie den politischen Druck auf den republikanischen US-Präsidenten erhöhen. Die aktuelle Resolution wurde mit 214 Jastimmen verabschiedet, 208 Abgeordnete stimmten dagegen. Im US-Senat wurde eine ähnliche Resolution mit 49 Neinstimmen und 47 Jastimmen abgelehnt.