Burda Media baut sein kriselndes deutsches Mediengeschäft um und führt den Burda-Verlag sowie den Digitalpublisher BurdaForward zusammen. Künftig sollen Print- und Digitalangebote der Marken aus einer Hand gesteuert werden, wie das Unternehmen mitteilte.
Für diese Mission holt sich Burda Hilfe von außen. Der frühere SPIEGEL-Geschäftsführer Stefan Ottlitz übernimmt dabei die neu geschaffene Position des Chief Digital Officer. Zu den bekanntesten Burda-Marken zählen „Bunte“ und „Focus“.Focus, Focus und Focus werden zusammengeführtNach Angaben von Burda sollen durch die Zusammenführung Kompetenzen gebündelt und bisher getrennte Strukturen stärker verzahnt werden. Unter anderem werden „Focus Online“, das „Focus“-Magazin und das Bezahlangebot „Focus Plus“ in einer gemeinsamen Markenwelt zusammengeführt.
Auch „Bunte“ und „Bunte.de“ sollen künftig gemeinsam geführt werden. Burda spricht von der Grundlage für ein integriertes Medienhaus. Ziel sei es, das Unternehmen „schlanker, agiler und schlagkräftiger“ aufzustellen, sagte Deutschland-Vorständin Elisabeth Varn in der Mitteilung.
Neue FührungsstrukturBurda besetzt außerdem mehrere Führungspositionen neu. Rebecca Gottwald wird Chief AI Officer. Zum 1. Oktober wechselt zudem Wiebke Meeder von der Handelsblatt Media Group zu Burda Media und übernimmt als Chief Revenue Officer die Verantwortung für die verschiedenen Erlösbereiche.









