Auf dem Weg von der Trambahnhaltestelle zu den Vereinten Nationen in Genf kommt man an einigen kaputten Fensterscheiben vorbei. Mindestens ein paar davon sind Spuren der G-7-Proteste. Die fanden hier Mitte Juni statt, obwohl der Gipfel selbst im mehr als 40 Kilometer entfernten französischen Évian über die Bühne ging. Ein paar der Demonstranten scheinen aber neben den aus ihrer Sicht imperialistischen G-7-Staaten inzwischen auch die Vereinten Nationen und ihre Organisationen wie das Flüchtlingshilfswerk als Feinde identifiziert zu haben.
Warum die UN in Genf nun ein Besucherzentrum haben
Die Vereinten Nationen brauchen Geld und ein besseres Image. Nun eröffnet am Sitz in Genf eine privat finanzierte Ausstellung. Ist das die Zukunft der UN?






