Der Radsport-Weltverband UCI hat die nächtlichen Dopingkontrollen von Rennfahrern bei der Tour de France verteidigt. »Obwohl sich die UCI der Belastung für die Fahrer bewusst ist, unterstreicht sie dennoch, dass diese Kontrollen einem übergeordneten Interesse dienen: dem Kampf gegen Doping«, teilte die Organisation mit . Dieser Kampf habe absolute Priorität.Der frühere Profi Jonathan Vaughters verteidigte dagegen die Kontrolleure. »Kontrollen um 2 Uhr morgens sind eine äußerst wirksame Methode, um die Mikrodosierung von Peptiden (EPO, hGH) und Testosteron zu verhindern. Hätte die UCI uns im Jahr 2001 um 2 Uhr morgens kontrolliert? Dann wären wir alle gesperrt worden und hätten dem Sport 25 Jahre voller Dramen erspart«, schrieb der US-Amerikaner, der 2012 zugegeben hatte, gedopt zu haben.
Nachttests in »begrenzten und gerechtfertigten Fällen«Die UCI räumte nun ein, dass »nächtliche Dopingkontrollen die Erholung der Fahrer beeinträchtigen können«. Die Tests außerhalb der regulären Trainingszeiten sollen eine Ausnahme darstellen und nur in »begrenzten und gerechtfertigten Fällen« angewendet werden. Die UCI unterstütze die International Testing Agency (ITA) »uneingeschränkt bei der Nutzung aller ihr zur Verfügung stehenden Mittel zur bestmöglichen Erfüllung ihrer Aufgabe«.










