Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat sich von dem KI-Video des pensionierten Generals Roberto Vannacci distanziert. Der Gründer und Vorsitzende der rechtsextremen Partei Nationale Zukunft (FN) hatte ein mittels Grok erstelltes Video geteilt, in welchem er als Imperator zu sehen ist, der über vier Gefangene in der Arena des Kolosseums den Daumen senkt. Bei den zum Sterben verurteilten und gefesselten Gefangenen handelt es sich um gegenwärtige und frühere Führungsgestalten der italienischen Linken.„Dieses Video entspricht weder meiner Persönlichkeit noch meinem Verständnis von politischer Debatte“, schrieb Meloni auf der Plattform X. „Wenn ich mich distanzieren soll, dann tue ich das ohne Zögern.“ In dem KI-Video ist Meloni an der Seite Vannaccis zu sehen. „Ich war immer der Überzeugung, dass Politik als Werben um Ideen, Konsens und das Votum der Bürger betrieben werden soll, niemals mit den Mitteln von Einschüchterung, des Hasses oder der Darstellung von Gewalttaten gegen den Gegner“, schrieb Meloni.Eine Zusammenarbeit ihrer rechtskonservativen Partei Brüder Italiens mit der erst im Februar gegründeten FN schloss Meloni aus, weil Vannaccis neue Partei faktisch gemeinsame Sache mit den linken Oppositionsparteien mache.