Die Bundesregierung hat lange gebraucht für ihre neue Start-up-Strategie und erfindet mit ihr das Rad nicht neu. Auf vielen Feldern ist lange bekannt, was zu tun wäre: Bürokratieabbau, besserer Zugang zu Kapital, attraktivere Bedingungen für Mitarbeiterbeteiligungen.Aber immerhin adressiert die Regierung auf dem Papier die richtigen Punkte. Der Schwerpunkt auf der Wachstumsphase junger Unternehmen ist richtig. Paradoxerweise geht deutschen Start-ups oft ausgerechnet dann das Geld aus, wenn sie Erfolg haben und eine Expansion ansteht. Dass die Bundesregierung das Geld großer Kapitalsammelstellen stärker in Innovationen lenken will, ist ebenfalls eine gute Idee.Jetzt gilt es, die Ankündigungen möglichst schnell in die Tat umzusetzen. Will Deutschland in Zukunft noch wirtschaftlich vorne mitspielen, braucht es auch international wettbewerbsfähige Unternehmen in Zukunftsbranchen wie Künstlicher Intelligenz, Quantencomputing oder Kernfusion. Solche Unternehmen entstehen nicht am Reißbrett, sondern durch ein lebhaftes Start-up-Ökosystem. Deutschland hat keine Zeit zu verlieren.
Start-up-Strategie der Bundesregierung: Auf die Umsetzung kommt es an
Die Start-up-Strategie der Bundesregierung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt ist eine zügige Umsetzung gefordert.










