PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsIst ein wirklich klimaschonendes Auto möglich?Renault Emblème und Co.Stand: 14:51 UhrLesedauer: 4 MinutenDer klimafreundliche Renault Embleme ist bislang nur eine StudieQuelle: RenaultNicht nur Antrieb und Auspuff zählen, wenn ein Auto möglichst klimafreundlich sein soll. Entscheidend sind auch Stahl, Aluminium, Batterie, Reifen, Elektronik, Ladeverluste, Reparatur und Recycling. SP-X/Köln. Das klimafreundliche Auto ist längst gebaut. Zumindest in der Werbung. Mal fährt es „lokal emissionsfrei“, mal entsteht es in einer „CO2-neutralen Fabrik“, mal wird es mit Ökostrom geladen oder mit recycelten Materialien beworben. Doch je genauer man hinschaut, desto komplizierter wird die Sache. Denn selbst wenn am Auspuff nichts mehr herauskommt, ist die Klimabilanz noch lange nicht bei null.

Ein Auto komplett ohne negative Klimaauswirkung ist nach heutigem Stand kaum realistisch. Die wichtigere Frage lautet deshalb: Wie weit lässt sich der CO2-Fußabdruck senken? Batterieelektrische Autos haben über den Lebenszyklus in der Regel einen deutlich kleineren Treibhausgas-Fußabdruck als vergleichbare Verbrenner. Das gilt besonders bei Nutzung von sauberem Strom. Aber auch ein E-Auto startet nicht bei null. Batterie, Metalle, Kunststoffe, Transport, Nutzung, Wartung und Recycling zählen in der Lebenszyklusanalyse mit.