Olimex hat mit dem PICO-EVB eine neue Evaluierungsplatine vorgestellt, die den Raspberry Pi Pico für Automatisierungsaufgaben fit machen soll. Das Open-Source-Hardware-Board richtet sich an Entwickler und Maker, die Relais schalten oder Signale aus höheren Spannungsbereichen erfassen möchten, ohne dafür erst eine eigene Trägerplatine entwerfen zu müssen. Unterstützt werden neben dem Raspberry Pi Pico auch Pico 2, Pico W, Pico 2 W sowie Olimex' eigener PICO30.

Die Platine bringt vier Relais mit, die für bis zu 15 Ampere bei 240 Volt Wechselspannung ausgelegt sind. Ergänzt wird das Ganze durch vier optisch getrennte Eingänge, die Gleichspannungen zwischen 3,3 und 30 Volt sowie Wechselspannungen von 110 bis 220 Volt verarbeiten können. Durch die Optokoppler bleibt der Mikrocontroller elektrisch von den Eingangssignalen getrennt.

Für jeden Ein- und Ausgang gibt es eine Status-LED, sodass sich der aktuelle Zustand direkt auf der Platine ablesen lässt. Das kann bei der Fehlersuche durchaus Zeit sparen, wenn man sich fragt, ob der Fehler im Programm oder doch im angeschlossenen Gerät steckt. Wer zusätzliche Sensoren oder Module anbinden möchte, findet außerdem einen UEXT-Anschluss, über den I²C, SPI und UART bereitstehen.