Nach einem Raubüberfall auf sein Juweliergeschäft schoss der Besitzer Mario Roggero auf die fliehenden Täter, einer starb. Nun muss Roggero ins Gefängnis.
Kein Wort des Bedauerns über die Toten: Mario Roggero bei seiner Ankunft im Gefängnis von Bollate am 17. Juli 2026
Nicola Marfisi/agf/imago
Die Tür am Hinterausgang des Juweliergeschäfts öffnet sich. Drei Männer treten heraus, steuern schnellen Schritts einen wenige Meter entfernt geparkten Wagen an. Sie haben gerade den Juwelierladen überfallen, einer hält den Rucksack mit dem Diebesgut in der Hand. Wenige Sekunden später geht die Tür erneut auf, ein Mann stürmt heraus, in der Hand eine Pistole.
Es ist der Juwelier, Mario Roggero. Kaum erreicht er das Auto, eröffnet er das Feuer auf die gerade eingestiegenen Raubtäter. Zwei von ihnen versuchen zu fliehen, doch Roggero bleibt ihnen auf den Fersen, schießt das gesamte Magazin leer. Einem der getroffenen und zu Boden gegangenen Räuber tritt der dann noch mehrmals heftig gegen den Kopf und den Rücken.














