Ikea hat geschafft, wovon viele Unternehmen träumen: Es hat sich in die Antworten der KI-Modelle hineingedreht. Was Sie von dem Möbelkonzern lernen können.

22.07.2026, 07.04 Uhr

Über viele Jahre folgte die Sichtbarkeit für Marken im Netz einer eingängigen Logik: Ein gutes Google-Ranking sorgte für viele Klicks und viele Klicks sorgten für mehr Umsatz. Doch das war gestern. Statt blaue Links zum Anklicken bekommen Nutzerinnen und Nutzer immer öfter eine einzige Antwort mit Empfehlungen geliefert. Generative KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity machen es möglich.

Die wirtschaftlichen Konsequenzen der Entwicklung sind enorm. Aktuell geraten vor allem Geschäftsmodelle unter Druck, die auf Weiterleitung, Vergleich oder Contentvermittlung beruhen. Zurücklehnen sollte sich dennoch niemand. Neupositionierungen, Markenextensionen oder strategische Neuausrichtungen können die Sichtbarkeit in Sprachmodellen im Nu auf null reduzieren.Was Führungskräfte dagegen tun können? Marketingprofessor Florian Stahl von der Universität Mannheim hat das zusammen mit Jürgen Rösger, Experte für Marketing- und Vertriebsstrategien, und Andreas Hamann, Post-Doc an der Universität Mannheim, erforscht.

Die vier Prinzipien, die das Trio aus seinen Ergebnissen abgeleitet hat, erklärt es in seinem neuen Artikel für HBm anhand des Beispiels von Ikea.