London (dpa) - Mit „Star Trek: Strange New Worlds“ kehrte das Science-Fiction-Franchise, das in diesem Jahr sein 60. Jubiläum feiert, zu seinen Ursprüngen zurück. Die Serie erzählt die Geschichte des Raumschiffs Enterprise unter dem Kommando von Captain Pike (Anson Mount). Der spätere Enterprise-Kapitän gehört allerdings schon jetzt zur Besatzung.Langsam nähert sich die bei Fans beliebte Serie ihrem Ende. Die vierte und die finale fünfte Staffel wurden hintereinander gedreht. Staffel 4 startet am 23. Juli beim Streamingdienst Paramount+ mit jeweils einer Folge pro Woche. Staffel 5 soll 2027 starten.Wie in den vorherigen 30 Episoden haben sich die Macher für die zehn neuen Folgen wieder einiges ausgedacht, um die Enterprise in Welten zu schicken, die - getreu dem alten „Star Trek“-Motto - nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Staffel 4 ist eine bunte Reise durch verschiedene Genres.Star Trek trifft Muppets„Wir hatten schon immer eine große Vielfalt an Genres“, sagt Celia Rose Gooding, die Nyota Uhura spielt, im Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Aber ich denke, in Staffel 4 und 5 gehen wir wirklich an die Extreme - auf eine Art, die spannend, mitreißend und zugleich sehr herausfordernd ist.“Schauspielerin Celia Rose Gooding findet: „In Staffel 4 und 5 gehen wir wirklich an die Extreme - auf eine Art, die spannend, mitreißend und zugleich sehr herausfordernd ist.“ Handout / Berlin/Paramount/dpaEines dieser Extreme ist eine der wohl originellsten Ideen in der 60-jährigen „Star Trek“-Geschichte, zumindest innerhalb dieser Serie, die immerhin schon eine Musical-Episode beinhaltete. In „Level Five Transporter Accident“ werden durch eine Fehlfunktion des Transporters alle Besatzungsmitglieder in Puppen verwandelt, bis auf Spock (Ethan Peck).Die Puppen stammen aus der Puppenschmiede von Jim Henson. Regie bei der amüsanten Episode führte Jordan Canning („Die Fraggles“). Für das Phänomen gibt es die üblichen pseudowissenschaftlichen Erklärungen. Vor allem aber gehen eine ganze Menge Herausforderungen damit einher. Denn die Computer auf der Enterprise funktionieren nicht mit Puppenhänden. YouTubeDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Dinosaurier und eine Folge wie ein HorrorfilmIn weiteren Folgen trifft die Crew unter anderem auf Dinosaurier, reitet durch einen Western und findet sich auf einem Geisterschiff in einem blutigen Horrorfilm wieder, der bei den Beteiligten traumatische Erinnerungen hinterlässt. Die Episode gehört zu den düstersten in der „Star Trek“-Geschichte.Der mutige Genre-Mix kommt bei den Schauspielern gut an. „Diese Folgen machen am meisten Spaß“, sagt Rebecca Romijn, die Una Chin-Riley alias Nummer Eins spielt. „Sie fordern uns jedes Mal aufs Neue heraus, und genau das macht ihren Reiz aus. Wir sind immer wieder überrascht, wenn wir ein neues Drehbuch bekommen.“Dabei sei es wichtig, dass es sich „immer noch ganz klar nach "Star Trek" anfühlt“, betont Celia Rose Gooding. „Dass wir diesen Spagat schaffen und beides miteinander verbinden können, fühlt sich einfach gut an.“„Star Trek: Strange New Worlds“ funktioniert nach dem klassischen TV-Serienprinzip, nach dem jede Episode eine abgeschlossene Geschichte erzählt. Aber gleichzeitig gibt es eine größere Rahmenhandlung, die eng mit späteren Ereignissen der - nicht immer ganz konsequenten - „Star Trek“-Zeitlinie verbunden ist.Das dramatische Schicksal von Captain PikeWährend James T. Kirk (Paul Wesley) eine immer größere Rolle einnimmt, steht das drohende Schicksal von Captain Pike (Anson Mount) im Zentrum. Seit einem Blick in die Zukunft weiß Pike, dass er einen schweren Unfall erleiden wird, der ihn lähmt und ihm die Fähigkeit zu sprechen nimmt.Am Ende der dritten Staffel von „Strange New Worlds“ bekam er die Möglichkeit, sein gesamtes Leben bis ins hohe Alter ohne den folgenschweren Unfall zu erleben - allerdings nur für einen kurzen Moment, bevor er wieder in die Normalität zurückkehrte. „Das hat für ihn vieles verändert“, sagt Mount im dpa-Interview.Die neue Staffel von „Star Trek“ wird ab dem 23.07.2026 auf Paramount+ gestreamt. Marni Grossman/PARAMOUNT+ /dpa„In den ersten drei Staffeln musste er immer wieder neu lernen, dass der Weg das eigentliche Ziel ist. Und ich glaube, diese Lektion hat er inzwischen verinnerlicht. Dadurch kann er seine Rolle als Anführer viel gelassener und souveräner ausfüllen. Er ist sich heute viel stärker bewusst, wie sich die Entscheidungen, die er für sein eigenes Leben trifft, auf alle Menschen um ihn herum auswirken.“Nachdem Staffel 3 bei Fans gemischte Reaktionen ausgelöst hatte, ist die Enterprise in den neuen zehn Folgen wieder auf Kurs. Mit originellen Ideen, kinoreifer Optik und großer Experimentierfreude knüpft „Strange New Worlds“ in Staffel 4 wieder stärker an die Qualitäten der ersten Jahre an.© dpa-infocom, dpa:260721-930-415063/1