Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesRotes Meer: Jemenitische Huthi verhängen Seeblockade gegen Saudi-ArabienKämpfe mit Iran treiben Benzinpreis in USA über Schmerzgrenze Trump: Jüngste Angriffe auf Iran „zu Ehren“ getöteter US-SoldatenUS-Militär informiert über Tod eines weiteren Soldaten Demokraten kritisieren Trump nach Tod von US-Soldaten scharf Luzia GeierUSA: Weitere Angriffswelle gegen Iran beendetDas US-Militär hat eigenen Angaben zufolge nach fünf Stunden seine neuesten Angriffe gegen Iran beendet. Ziel seien militärische Einrichtungen gewesen, darunter Luftverteidigungssysteme, Kommandozentralen und Startanlagen für Drohnen und Raketen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit. So sollen die Möglichkeiten Irans, weiter Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus anzugreifen, geschwächt werden. Die USA griffen in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region ausgeführt.Luzia GeierWieder nächtliche Explosionen in IranNach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Militärs auf Ziele in Iran melden örtliche Medien wieder Explosionen in mehreren Gebieten der Islamischen Republik. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden Explosionen aus Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan und der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman gemeldet. Der regierungstreue Sender Press TV berichtete zudem von US-Angriffen im Gebiet der Stadt Schiras im zentralen Süden Irans. Die Nachrichtenagentur Fars meldete mehrere Explosionen im Bereich der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie bei der Großstadt Bandar Abbas.Luzia GeierBehörde: Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffenIn der Straße von Hormus ist erneut ein Tanker angegriffen worden. Er sei vor der Küste des Omans von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich demnach acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordöstlich des omanischen Ortes Limah. Erst am Vortag war vor der Küste des Omans ein Schiff angegriffen worden und in Brand geraten. Iran verlangt, dass Schiffe eine Route entlang der eigenen Küste nehmen.Die Führung in Teheran hatte zuvor wiederholt erklärt, nur die von Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. Der Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge und die Frage, wie die Durchfahrt geregelt wird, ist der wesentliche Grund, warum der Krieg zwischen den USA und Iran derzeit wieder eskaliert. Das US-Militär greift auch in dieser Nacht - der zehnten in Folge - wieder Ziele in Iran an. Die Nachrichtenagentur Fars meldete mehrere Explosionen im Bereich der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie bei der Großstadt Bandar Abbas.Luzia GeierIsrael: Pilotprojekt für Sicherheitszonen im Südlibanon gestartetDas israelische Militär startet nach eigenen Angaben in Zusammenarbeit mit US- und libanesischen Streitkräften ein Pilotprojekt für Sicherheitszonen im Südlibanon. Dies sei ein Schritt zur Wiederherstellung der staatlichen Autorität des Libanon in dem Gebiet, erklärt ein US-Regierungsvertreter. Die Einrichtung der Zonen ist Teil eines von den USA vermittelten Abkommens, das die Entwaffnung der von Iran unterstützten Hisbollah, den Abzug der israelischen Truppen und die Stationierung libanesischer Soldaten vorsieht.USA starten neue Angriffe gegen IranDas US-Militär hat eine neue Angriffswelle gegen Iran gestartet. Die um 16 Uhr US-Ostküstenzeit (22 Uhr deutscher Zeit) begonnen Angriffe zielten darauf ab, die militärischen Mittel Irans, um Handelsschiffe in der Straße von Hormus attackieren zu können, zu schwächen, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Zu den genauen Zielen der neuen Angriffe wurden keine Angaben gemacht. Damit greifen die USA in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region ausgeführt. Trump droht Iran nach Tod von US-Soldaten mit Vergeltung US-Präsident Donald Trump droht Iran nach dem Tod weiterer US-Militärangehöriger mit massiver Vergeltung. „Jedes Mal, wenn Iran einen amerikanischen Soldaten tötet, wird er vielfach dafür bezahlen“, erklärte Trump auf seiner Plattform Truth Social. Er habe Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Daniel Caine entsprechend angewiesen – was genau das US-Militär auf seine Anordnung hin tun soll, ließ der Präsident offen.„Jedes Mal, wenn Iran einen amerikanischen Soldaten tötet, wird er vielfach dafür bezahlen.“Donald Trumps Droh-RhetorikAm Wochenende hatte das US-Militär erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder den Tod von drei weiteren US-Soldaten nach iranischem Beschuss verkündet. Zwei von ihnen waren demnach am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten. Ein Dritter sei bei einer „kontrollierten“ Sprengung nicht detonierter Kampfmittel aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne ums Leben gekommen. Damit steigt die Zahl der Gefallenen auf amerikanischer Seite in dem seit Februar andauernden Krieg auf 17. Zudem wurden bislang rund 430 US-Soldaten verletzt. Rotes Meer: Jemenitische Huthi verhängen Seeblockade gegen Saudi-ArabienDie mit Iran ​verbündeten Huthi-Rebellen in Jemen verhängen nach eigenen Angaben eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien. Diese gelte ab sofort, teilte der Militärsprecher der Huthi im Fernsehen mit. Damit gerät der Transport von Millionen Barrel Öl in Gefahr, die das Königreich über das Rote Meer exportiert. Die Blockade „gegen den kriminellen saudi-arabischen Feind“ basiere auf ​dem Prinzip „Auge um Auge“ und trete mit sofortiger Wirkung in Kraft. Sie sei eine Reaktion auf ⁠die seit fast zwölf Jahren andauernde „ungerechte und unterdrückende Belagerung unseres geliebten Volkes durch Saudi-Arabien“. Dabei würden die Ressourcen in Jemen geplündert sowie die Häfen ​und ​Flughäfen blockiert.Bereits vergangene Woche hatten die Huthi Saudi-Arabien mit Angriffen ‌auf Ölanlagen gedroht, sollte sich das Nachbarland ‌an einer „umfassenden Aggression“ gegen Jemen beteiligen. Insider hatten zudem verlauten lassen, die Huthi sollten sich auf Bitten Irans auf eine Sperrung des ​Seeweges für Öltransporte im ​Roten Meer vorbereiten. Vor der Küste ​Jemens liegt die Meerenge Bab al-Mandab, der Zugang zum Roten Meer. Dieser ist für die internationale Schifffahrt ähnlich wichtig wie der Persische Golf. Dort hat Iran ‌die vor seiner Küste liegende Straße von Hormus gesperrt.Die Huthi hatten vergangene Woche Raketen auf Saudi-Arabien abgefeuert, nachdem ‌sie das Königreich beschuldigt ‌hatten, einen unter ihrer Kontrolle stehenden Flughafen bombardiert zu haben. Damit ​endete eine vierjährige Waffenruhe zwischen den schiitischen Huthi und dem sunnitischen Königreich Saudi-Arabien. Angriffe in Kuwait – Sirenen in BahrainIran greift erneut in Kuwait an, teilt die das kuwaitische Militär mit. Die Luftverteidigung sei im Einsatz, um feindliche Raketen und Drohnen abzufangen, teilte die Armee auf X mit. Mögliche Explosionen seien auf Abfangmaßnahmen der Luftverteidigung zurückzuführen. Auch in Bahrain heulten erneut die Sirenen auf. Das bahrainische Innenministerium rief die Bevölkerung auf, sich an einen sicheren Ort zu begeben. Lesen Sie mehr über die aktuelle Situation der Golfstaaten:Kämpfe mit Iran treiben Benzinpreis in USA über Schmerzgrenze Wegen der wieder aufgeflammten Kämpfe im Nahen Osten steigen die Benzinpreise in den USA erneut über die Marke von vier Dollar je Gallone, die für viele US-Haushalte eine finanzielle Belastung darstellt. Wie aus Daten des Automobilclubs AAA weiter hervorgeht, liegt der landesweite Durchschnittspreis an der Zapfsäule demnach bei 4,0030 Dollar - dies ​entspricht rund 1,06 Dollar (etwa 0,93 Euro) pro Liter. Die Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran stören den Energiefluss durch die für die weltweite Ölversorgung wichtige Straße von Hormus. Seit ⁠Beginn des Konflikts Ende Februar sind die Preise an den US-Tankstellen um mehr als 30 Prozent gestiegen. Schiff nahe Omans Küste in Brand In der Straße von Hormus ist erneut ein Schiff angegriffen worden. Es sei von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich demnach acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordwestlich des omanischen Ortes Kumsar. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, woraufhin die Besatzung in Sicherheit gebracht worden sei. „Der Brand ist nicht gelöscht worden und das Schiff treibt derzeit“ auf See, meldete UKMTO. Schiffen wurde empfohlen, die Region mit Vorsicht zu durchfahren.Irans Revolutionsgarde (IRGC) teilte der Nachrichtenagentur Fars zufolge mit, zwei Öltanker seien in der Meerenge „explodiert“. Diese beiden „Abweichler“ hätten versucht, in die Straße von Hormus und aus dieser hinaus über „die unsichere Route“ zu fahren. Die Schiffe seien unter Druck des US-Militärs gezwungen worden, nicht die „ausgewiesenen sicheren Seewege“ zu nutzen. Teheran hatte zuvor wiederholt erklärt, nur eine vom Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher.USA laut Rubio für Gespräche offen – Teheran kriegt Vorschläge von VermittlernDie USA sind trotz neuer Angriffe gegen Iran laut Außenminister Marco Rubio weiter zu Gesprächen mit Teheran bereit. „Wir sind stets offen für Diplomatie“, sagte er am Sonntagabend vor seinem Abflug zum Außenministertreffen der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean.Es müsse aber eine Vereinbarung sein, die Teheran bereit sei, einzuhalten. „Wir haben es mehrfach mit Iran versucht und werden es auch weiterhin versuchen. Sollte sich diese Tür öffnen, würden wir das begrüßen“, ergänzte Rubio.Iran hat derweil Vorschläge von Vermittlern für eine Wiederaufnahme der Gespräche bekommen. Außenamtssprecher Ismail Baghai bestätigte eine entsprechende Frage in Teheran, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete.Iran werde sich jedoch weiter entschlossen verteidigen, sagte der Sprecher. „Ich betone erneut, dass der diplomatische Apparat seine Aufgaben gemeinsam und im Einklang mit den Verteidigern des Vaterlandes in den Streitkräften weiterverfolgt. Die über Vermittler vorgebrachten Vorschläge wurden uns mitgeteilt und sind bei uns eingegangen“, sagte Baghai.Ulrike PutzNach neun Nächten in Folge: US-Militär erklärt erneute Angriffswelle für beendetDas US-Militär hat seine erneute nächtliche Angriffswelle auf Ziele in Iran nach eigenen Angaben beendet. Man habe militärische Kommandozentralen, Anlagen zur Flugabwehr und Küstenüberwachung, Vorrichtungen für Raketenabschüsse und Drohnenstarts sowie Kommunikationsnetzwerke ins Visier genommen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit.Ziel sei es gewesen, Irans Fähigkeit weiter zu schwächen, Handelsschiffe und zivile Seeleute anzugreifen, die die Straße von Hormus passieren, hieß es weiter. Die US-Angriffe erfolgten demnach in der nunmehr neunten Nacht in Folge.Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden Explosionen aus der Stadt Tabris im Norden des Landes, der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman, aus Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan, der Hafenstadt Mahschahr in der Provinz Chusestan sowie der Hafenstadt Bandar Imam Chomeini am Persischen Golf gemeldet.Ulrike PutzTrump: Jüngste Angriffe auf Iran „zu Ehren“ getöteter US-SoldatenUS-Präsident Donald Trump hat die jüngsten Angriffe des amerikanischen Militärs auf Ziele in Iran mit dem Tod mehrerer US-Soldaten in der Region begründet. „Diese großartigen Menschen, diese großartigen Patrioten, waren da draußen im Einsatz, damit Iran keine Atomwaffen bekommen kann“, sagte Trump nach seiner Rückkehr vom WM-Endspiel vor Reportern. Die Angriffe auf Iran seien „zu Ehren“ der Soldaten erfolgt. „Wir haben sie (die Iraner) heute Nacht wieder sehr hart getroffen“, sagte Trump weiter. Iran habe im Krieg sehr schwere Verluste erlitten, erklärte der US-Präsident. „Militärisch haben sie fast alles verloren“, behauptete er. „Sie haben nur noch sehr wenig übrig. Sie haben noch ein paar Raketen. Sie haben noch ein paar Drohnen.“ Zudem kontrollierten die USA die Straße von Hormus, behauptete Trump weiter. „Wir kontrollieren die Meerenge; sie kontrollieren gar nichts. Mal sehen, was passiert“, so der Präsident. Ulrike PutzNahost-Konflikt bremst erneut Schiffsverkehr in der Straße von HormusDer Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist angesichts des zunehmenden militärischen Schlagabtauschs zwischen den USA und Iran am Wochenende zurückgegangen. Daten des Finanzdatenanbieters LSEG zufolge passierten am Sonntag vier Schiffe die Meerenge; am Samstag waren es acht gewesen. Die US-Regierung setzt nach eigenen Angaben eine Seeblockade vor iranischen Häfen durch. Iran geht seinerseits gegen Schiffe vor, die aus seiner Sicht die Regeln in der Straße von Hormus verletzen. Durch die Meerenge wird üblicherweise etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls transportiert.Seit Donnerstag wurden keine Tanker für verflüssigtes Erdgas (LNG) mehr bei der Durchfahrt durch die Meerenge registriert. Einige Schiffe schalten jedoch zeitweise ihre Transponder ab, um ihre Route zu verschleiern. Die LNG-Produktion in Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten hält sich S&P Global zufolge trotz der Behinderungen relativ stabil. Dadurch steigt die Menge an LNG, die auf wartenden Schiffen im Golf lagert. An Bord von sieben beladenen katarischen LNG-Tankern befanden sich Mitte Juli schätzungsweise 570 000 Tonnen verflüssigtes Erdgas.Insgesamt befinden sich derzeit LNG-Tanker mit einer Gesamtkapazität von fast 1,9 Millionen Tonnen in der Region. Diese Schiffe könnten für einen raschen Anstieg der Exporte sorgen, sollte sich die faktische Blockade der Straße von Hormus in den kommenden Wochen lockern, teilten die Analysten von S&P Global mit.Ulrike PutzStraße von Hormus: Schiff nahe Oman in BrandIn der Straße von Hormus steht nach Informationen der britischen Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) ein Schiff in Flammen. Der Vorfall habe sich acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordwestlich des omanischen Ortes Kumzar ereignet, teilte UKMTO weiter mit. Die Brandursache sei zunächst noch unklar. Schiffen werde empfohlen, die Region mit Vorsicht zu durchfahren, während die Behörde den Vorfall untersuche.Mehr ladenTickarooLive Blog Software