Mit der WM unterwarf sich die Fifa komplett kommerziellen Interessen. Die Halbzeitshow im Finale war der logische Tiefpunkt.

Den Präsidenten Trump und Infantino gefällt es: Goldglitzer nach dem Finale Spanien-Argentinien bei der Fußball-WM

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W as für ein Finale! Es war der passende Abschluss eines unterirdischen Turniers. Statt zwei Mannschaften einfach Fußball spielen zu lassen, machte die Fifa eine geschmacklose Show aus dem Endspiel der WM. Und sie steht symbolisch für die totale Unterwerfung einer Sportart unter kommerzielle Interessen. Und unter das Regime von Donald Trump.

Der Mann, in dessen Auftrag während der WM Zehntausende Migrantinnen und Migranten in Lager gesteckt wurden, saß auf der Tribüne und durfte sich über eine Halbzeitshow freuen, bei dem ein Haufen von Pop-Celebritys das Hohelied der Liebe anstimmte. Den Tenor gab ein aufgesagter Text von Hollywoodstar Tom Cruise vor: „Vor dreißig Tagen begaben sich 48 Nationen auf eine Reise. Sie überquerten Ozeane, überschritten Grenzen und überwanden kulturelle Unterschiede. Und gemeinsam zeigten sie uns, warum dieser Sport der ganzen Welt gehört“. Welch ein verlogener Kitsch.