Microsoft kauft neue Prozessoren, KI-Beschleuniger und Netzwerk-Hardware von AMD, um mit dessen Helios-Design neue Server zu bauen. Zum Einsatz kommen Epyc-CPUs mit Zen-6-Architektur (Codename Venice) sowie Instinct MI455X, gepaart mit Data Processing Units (DPU) der zugekauften Firma Pensando. Software-seitig soll AMDs ROCm die komplette Hardware ansprechen.

Helios ist ein offenes Serverdesign des Open Compute Project (OCP); AMD hat sich konkret für den Standard Open Rack Wide (ORW) entschieden. Die Firma macht damit Nvidias NVL72-Racks Konkurrenz, die dieses Jahr mit Vera-Prozessoren und Rubin-GPUs starten. Anders als Nvidia baut AMD aber nicht den kompletten Server selbst, sondern verkauft die notwendigen Chips und Boards, woraufhin Abnehmer die Helios-Server fertigen.

Auslieferung in den nächsten Monaten

Ein Vorzeige-Server von AMD im überbreiten Helios-Design. In der Praxis sollen Serverhersteller beziehungsweise Cloud-Kunden die Produktion übernehmen.

(Bild: Florian Müssig / heise medien)