Die Preise für Arbeitsspeicher (DRAM) und SSDs sollen bis zum Jahresende weiter steigen. Darauf macht der Valve-Ingenieur Yazan Aldehayyat aufmerksam, der am Linux-Wohnzimmer-PC Steam Machine beteiligt ist.
„Ehrlich gesagt, wird es immer noch schlimmer“, sagte Aldehayyat im Gespräch mit Bloomberg. „Nur für den Fall, dass es den Leuten nicht bewusst ist: Was die Menschen derzeit in den Regalen der Händler sehen, hinkt nach unseren Beobachtungen dem, was wir bei den Großlieferungen feststellen, um mindestens drei bis sechs Monate hinterher.“
Valve ist eine von wenigen Firmen mit einem Blick für Komponentenpreise im Einzelhandel, auch weil sich die Steam Machine mit Selbstbau-PCs messen muss. Analysen und Herstelleraussagen beziehen sich ansonsten meistens auf Preise, die Hersteller beim Einkauf bezahlen müssen.
Die Preise regeln sich selbst, meint Hardware-Entwickler Aldehayyat. Entweder fallen die Preise wieder oder das aktuelle hohe Niveau wird zur neuen Normalität, wenn die Speicherkrise nie abflaut. Hersteller und Analysten erwarten eine erste Besserung erst ab dem Jahr 2028, wenn überhaupt.
Valve-Entwickler Pierre-Loup Griffais ergänzte, dass die Firma vom verfügbaren Speicher limitiert ist: „Wir bauen im Grunde alles, was wir in die Finger bekommen. Die Speicherkapazität schränkt uns sicherlich ein.“






