Die Preise explodieren. Ein Arbeitsspeicher-Riegel mit 32 Gigabyte, der vor einem Jahr 80 Euro kostete, schlägt heute mit 250 Euro zu Buche. Eine vier Terabyte große SSD im M.2-Format, die 2025 für 250 Euro über die Ladentheke ging, trägt nun ein Preisschild von 500 bis 600 Euro. Andere Produkte werden komplett gestrichen. Der süße, kleine Mac Mini war bislang in einer Basisversion mit 256 Gigabyte SSD für weniger als 600 Euro erhältlich. Nun muss man bei Apple mindestens 512 Gigabyte ordern und liegt dann bei fast 1000 Euro. Sogar die USB-Sticks sind mit höheren Kapazitäten so teuer, dass man besser auf sie aufpasst. Künstliche Intelligenz und die Hyperscaler mit ihren KI-Rechenzentren fressen den Speichermarkt, heißt es. Gemeint sind Amazon, Microsoft, Google und Alibaba, die IT-Infrastruktur in extrem großem Maßstab anbieten und betreiben. Aber das ist nicht die ganze Geschichte.