Klaus Lederer schreibt über „Queerpolitik im Handgemenge“. Sein autobiografischer Essay skizziert queere, linke Positionen, die mehrheitsfähig sind.
Zu queerem Engagement gehört die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sagt Klaus Lederer
Stefan Boness/Ipon
Klaus Lederer ist dies alles längst nicht mehr: Bürgermeister, Kultursenator, Mitglied der Linken. Zur Wahl für das Abgeordnetenhaus, in dem er als Mitglied der Fraktion der Linken derzeit noch sitzt, tritt er im Herbst nicht wieder an. Was Lederer weiterhin sein wird: Kämpfer für die Sache der Gleichheit auf vielen Gebieten, als Queeraktivist, als universalistischer Humanist, als Kritiker einer Linken, die sich identitätspolitisch versteift und zerstreitet.
„Mit links die Welt retten“ lautet der nur halb ironische Titel des Buches, das er vor zwei Jahren verfasst hat. Der Rettung bedürftig scheint die Welt weiterhin. Und eine Linke, die in ihrer Palästinasolidarität vor dem Hass auf Israel nicht Halt macht, scheint es ihm auch.
















