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WM 2026: Spanien ist Weltmeister – 1:0 gegen Messis Argentinien Live-Blog Trump will Fußball-WM „sofort“ wieder in die USA holen +++ Infantino fliegt während WM mehr als zweimal um die Erde +++ Bundestrainer-Frage: Klopp verkündet Einigung mit Red Bull +++ Der WM-Blog.
Der Spanier Ferran Torres: Er schießt das entscheidende Tor, Spanien wird Weltmeister. Foto: AP Photo/Julio CortezMessi entthront: Ferran Torres schießt Spanien zum WeltmeisterSpanien hat dank Ferran Torres die erneute Krönung von Argentiniens Superstar Lionel Messi verhindert und ist zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister. Die Iberer siegten in dem lange einseitigen Finale von East Rutherford hochverdient mit 1:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung und sicherten sich zwei Jahre nach dem EM-Pokal auch die WM-Trophäe.Vor dem Triumph unweit von New York, bei dem Spanien über die komplette Spieldauer dominierte, hatten sie den wichtigsten Pokal im Weltfußball 2010 in Südafrika geholt. Für den bei dieser WM mit acht Toren und vier Assists herausragenden Messi ist der Traum von der Titelverteidigung mit 39 Jahren jäh geplatzt.Torres erzielte vor 80.663 Zuschauern in der 106. Minute das entscheidende Tor für die Spanier. Der 65 Jahre alte Luis de la Fuente gewann als ältester Trainer der WM-Historie den Titel. Argentiniens Mittelfeldmann Enzo Fernández musste in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit wegen eines Foulspiels mit Gelb-Rot vom Rasen. Die erste Verwarnung hatte er vom slowenischen Schiedsrichter Slavko Vincic wegen Reklamierens gesehen.Lionel Messi: Der Superstar von Titelverteidiger Argentinien muss ohne Trophäe nach Hause gehen. REUTERS/Lee SmithTrump vor WM-Pokalübergabe: „Wir sind ein Fußballland geworden“US-Präsident Donald Trump will dem Sieger des WM-Finales zwischen Argentinien und Spanien am Sonntag (Ortszeit) den Weltmeisterpokal überreichen. Aus seiner Sicht könnte der eigentliche Gewinner des wichtigsten Fußballturniers der Welt jedoch die USA sein. „Es hat sich gezeigt, dass wir ein Fußballland sind, und ich glaube, das wird auch so bleiben“, sagte Trump am Freitag bei einem FIFA-Empfang im Trump Tower in New York. „Dieses Turnier hat die Welt wirklich zusammengebracht.“Die erste WM-Halbzeitshow: 27 statt 15 Minuten Pause Madonna: Mit ihrem Auftritt startete die Halbzeitshow Reuters/Agustin MarcarianBei der ersten Halbzeitshow der Fußballgeschichte haben Stars wie Justin Bieber, Madonna und Shakira ein Musikspektakel abgeliefert – und die Pause damit auf rund 27 Minuten fast verdoppelt. Auf einer regenbogenfarbenen Plane über dem Rasen und begleitet von Feuerwerk, einer Band und Tänzern und Tänzerinnen traten die Musik-Stars rund elf Minuten lang auf.Zwischen dem Ende der ersten Hälfte und dem Wiederanpfiff lagen mehr als 27 Minuten. Dass die normalerweise 15-minütige Pause für die Show überzogen werden würde, hatte bereits im Vorfeld Debatten ausgelöst. Schlussfeier: Feuerwerk, Tanz und Stars vor WM-FinalePost Malone beim WM-Finale. ReutersSchon vor dem Anpfiff haben Stars wie Post Malone, Robbie Williams und Nicole Scherzinger im Stadion in East Rutherford für Stimmung bei den Fans gesorgt. Umgeben von viel Feuerwerk und Tanz traten rund anderthalb Stunden vor dem Spiel bei der Schlussfeier zunächst unter anderem Malone und der YouTuber IShowSpeed auf.US-Präsident Donald Trump erstmals bei WM im StadionUS-Präsident Donald Trump ist rechtzeitig zum WM-Finale im Stadion von East Rutherford nahe New York angekommen, war bei den ersten beiden Einblendungen aber kaum zu erkennen. Trump stand auf seinem Platz neben FIFA-Boss Gianni Infantino, befand sich aber hinter Glas, dessen Spiegelung aus der TV-Kameraperspektive den klaren Blick auf den Präsidenten verhinderte. ReutersTrump will Fußball-WM „sofort“ wieder in die USA holenUS-Präsident Donald Trump hat vor dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien angekündigt, das Turnier „sofort“ wieder in die USA holen zu wollen. Trump sagte dem TV-Sender Fox, er werde FIFA-Präsident Gianni Infantino darum bitten, zeitnah eine weitere Fußball-WM in den USA stattfinden zu lassen. Trump verfolgt das Endspiel in East Rutherford als Ehrengast, es ist sein erster Besuch im Stadion bei diesem Turnier. Er soll zudem den WM-Pokal an die Sieger überreichen.Telekom erwirbt Medienrechte an Fußball-WM 2030Die Deutsche Telekom hat sich die Medienrechte an der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 gesichert. Alle 104 Partien des Turniers werden auf der hauseigenen TV-Plattform MagentaTV zu sehen sein, teilte der Bonner Konzern am Sonntagabend mit. Das Turnier zum 100-jährigen Bestehen des Wettbewerbs findet vom 8. Juni bis zum 21. Juli 2030 in sechs Ländern auf drei Kontinenten statt. Gastgeber für die 48 Nationalmannschaften sind Spanien, Portugal, Marokko, Uruguay, Paraguay und Argentinien. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen die Übertragungsrechte für die Europameisterschaft 2028 erworben.Bundestrainer-Frage: Klopp verkündet Einigung mit Red BullDer Weg für Jürgen Klopps Wechsel von Red Bull zum Deutschen Fußball-Bund ist frei. „Ich habe eine Einigung mit RB gefunden, eine großzügige Regelung“, sagte Klopp zur Bundestrainer-Frage bei MagentaTV. Klopp verwies aber noch auf anstehende Gespräche mit dem DFB. „Es ist nichts final, aber die Gespräche liefen und alles geht in die richtige Richtung.“Infantino fliegt während WM mehr als zweimal um die ErdeFifa-Präsident Gianni Infantino ist während der Fußball-Weltmeisterschaft eine Strecke von fast zweieinhalb Erdumrundungen geflogen. Laut einer Recherche der Nachrichtenagentur AP legte der Schweizer Präsident des Weltverbandes vom 9. Juni und damit zwei Tage vor WM-Beginn an bis zum Finaltag 95.403 Kilometer im Flugzeug zurück. Am Äquator beträgt der Erdumfang rund 40.000 Kilometer. Die Fifa äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.Nach AP-Angaben besuchte Infantino 43 der insgesamt 104 WM-Spiele. Demnach nutzte der 56-Jährige dafür wohl eine Maschine vom Typ Gulfstream G650 aus der Flotte der Charterabteilung des WM-Sponsors Qatar Airways, die der Schweizer schon in den vergangenen Jahren genutzt hatte. Für die Verfolgung der Flugbewegungen wertete AP die Daten der Seite „FlightAware“ aus sowie Fotos aus verschiedenen Quellen.Fifa-Präsident Gianni Infantino. Getty Images/AFPRekord-Preisgeld für den Fußball-Weltmeister 2026Der Fußball-Weltmeister darf sich über ein Rekord-Preisgeld freuen. Der Sieger des Endspiels am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) zwischen Spanien und Argentinien erhält als Prämie 50 Millionen US-Dollar (43,71 Millionen Euro). An den Verlierer schüttet der Weltverband Fifa noch 33 Millionen US-Dollar aus. Für den dritten Platz erhält England 29 Millionen US-Dollar, der Vierte Frankreich bekommt 27 Millionen Dollar. Bei der WM 2022 in Katar hatte Argentinien als Weltmeister 42 Millionen US-Dollar kassiert. Vor dem Turnier herrschte bei mehreren Verbänden Unmut angesichts der hohen Kosten, schwankender Wechselkurse und der Steuergesetze in den USA. Nach der Kritik erhöhte die Fifa deshalb die Gesamtausschüttung vor allem über höhere Start- und Vorbereitungspauschalen. So gehen insgesamt 871 Millionen US-Dollar direkt an die 48 teilnehmenden Verbände. Jedes Team erhielt 2,5 Millionen US-Dollar, um die Vorbereitungskosten zu decken. Dazu kommen zehn Millionen US-Dollar als Minimalbetrag beim Ausscheiden in der Vorrunde. Je nach Erfolg in der K.-o.-Runde stieg die Erfolgsprämie.Der DFB erhielt für das Ausscheiden im Sechzehntelfinale elf Millionen US-Dollar – und damit deutlich weniger als noch für den WM-Sieg 2014. Damals hatte die Nationalmannschaft 35 Millionen Dollar eingespielt, dies waren rund 25,7 Millionen Euro.Vor WM-Finale: Flug von Mexikos Präsidentin gestrichenDie extremen Luft- und Wetterverhältnisse am Finalort New York haben auch die Reisepläne von Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum zum WM-Endspiel zwischen Argentinien und Spanien verändert. Ihr ursprünglich geplanter Flug von Cancún nach New York wurde am Samstag zunächst um zwei Stunden verschoben und dann komplett gestrichen. Grund dafür war die Rauchentwicklung über der US-Metropole, die in den vergangenen Tagen durch Waldbrände in Kanada verursacht worden waren.Nach Angaben der mexikanischen Regierung flog die 64 Jahre alte Präsidentin kurzfristig in der Nacht zu Sonntag mit einer Maschine des „Sekretariats für die nationale Verteidigung“ (Sedena) nach New York. Das ist vergleichbar mit dem Verteidigungsministerium in anderen Staaten.Wegen der Bedingungen in New York hatte auch Fifa-Präsident Gianni Infantino seinen Flug zum Spiel um Platz drei zwischen England und Frankreich (6:4) in Miami absagen müssen. In seinem Fall waren aber heftige Gewitter und starker Regen die Ursache, die den Rauch am Samstag verdrängten.Fifa rechnet mit deutlich höheren WM-Einnahmen als erwartetDie Fußball-Weltmeisterschaft wirft offenbar deutlich mehr Gewinn ab als ursprünglich geplant. Wie die englische Zeitung „The Guardian“ berichtet, geht der Weltverband Fifa nun von Rekordeinnahmen von 15 Milliarden Dollar (rund 13,1 Milliarden Euro) für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko aus. Ursprünglich hatte die Fifa mit Einnahmen in Höhe von 11 Milliarden Dollar gerechnet. Über das Ergebnis soll FIFA-Präsident Gianni Infantino die Mitgliedsverbände am Samstag informiert haben.Als Grund für den deutlichen Gewinnanstieg nannte der „Guardian“ vor allem die hohen Einnahmen beim Hospitality und dem Ticketverkauf. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2022, als die WM in Katar stattfand, hatte die Fifa 5,769 Milliarden US-Dollar eingenommen. Damals nahmen allerdings noch 32 statt nun 48 Mannschaften an dem Turnier teil.Auf dem offiziellen Zweitmarkt reguliert die Fifa die Preise nicht und profitiert bei Verkäufen gleich doppelt. Der Weltverband kassiert pro Ticket eine Gebühr von 15 Prozent vom Verkäufer und vom Käufer.Tuchel kontert nach Spektakel gegen Frankreich KritikerMit dem spektakulären Sieg im kleinen Finale hat Englands Trainer Thomas Tuchel die Kritik an ihm vorerst gekontert. „Es wäre komplette Zeitverschwendung, wenn wir ihn nicht behalten würden. Ich denke, wir sollten ihn unterstützen“, sagte BBC-Experte und Ex-Nationalspieler Martin Keown.Tuchel hatte nach dem Aus im Halbfinale gegen Argentinien harsche Kritik von Medien und Experten einstecken müssen. Auch seine Spieler sprachen sich nach dem gewonnenen Spiel um Bronze für eine Fortsetzung der Arbeit mit dem früheren Bundesligatrainer aus.Argentinien-Fans stimmen sich am Times Square einZahlreiche Argentinien-Fans haben sich am Samstagabend (Ortszeit) am Times Square in New York auf das Finale der Fußball-WM eingestimmt. Viele hellblau-weiße Fahnen waren im Stadtteil Manhattan zu sehen, kleine selbst gebastelte Pokale und Menschen in Trikots - bevorzugt mit den Namen von Superstar Lionel Messi oder der 2020 gestorbenen argentinischen Fußball-Legende Diego Maradona auf dem Rücken.Argentinien trifft im Finale heute in East Rutherford vor den Toren New Yorks auf Europameister Spanien. Der Titelverteidiger aus Südamerika war schon das gesamte bisherige Turnier in den USA, Kanada und Mexiko über von vielen lautstarken Anhängern vor Ort unterstützt worden.Aregntinische Fans feiern am Times Square. ReutersGewitter und Regen: Infantino verpasst Spiel um Platz dreiHeftige Gewitter und starker Regen in New York haben auch die Reisepläne von Fifa-Präsident Gianni Infantino bei der Fußball-WM durchkreuzt. Der Weltverbandschef verpasste das Spiel um Platz drei zwischen England und Frankreich. „Leider haben es uns die Wetterbedingungen hier nicht erlaubt, nach Miami zu fliegen“, sagte er am Samstagabend (Ortszeit). Statt nach Florida zu reisen, besuchte der 56-Jährige das Finalstadion in East Rutherford nahe New York. Auch Richtung New York wurden wegen der Unwetter zahlreiche Flüge gestrichen. In den sozialen Netzwerken waren Nachrichten von Fans zu lesen, die deswegen um ihren Finalbesuch bangten.Buhrufe und Spektakel: Tuchel wird mit England DritterIn einem historischen kleinen Finale hat Thomas Tuchel seine Kritiker mit dem besten englischen WM-Ergebnis seit dem Triumph 1966 zumindest teilweise gekontert und Frankreichs Didier Deschamps einen siegreichen Abschied verwehrt. Die Three Lions gewannen das Spiel um Platz drei in Miami gegen Kylian Mbappé und Co. mit 6:4 (4:0) und sorgten für einen spektakulären vorletzten WM-Abend.Vor 64.478 Fans im Stadion von Miami legten Declan Rice (3. Minute), Ezri Konsa (18.) und Bukayo Saka (37./45.+1) schon vor der Halbzeit so vor, dass das Spiel eigentlich bereits entschieden war. Doch so einfach gab sich Frankreich nicht geschlagen. Mbappé (48./66.) mit einem Doppelpack und Bradley Barcola (54.) brachten Frankreich bis auf ein Tor heran. Saka (87.) traf per Foulelfmeter zum 5:3, der Treffer von Ousmane Dembélé (90.+6) sorgte nochmal für Spannung ehe Jude Bellingham mit dem zehnten Tor der Partie alle Zweifel beseitigte (90.+8).Mbappé übertrifft Messi in ewiger WM-TorjägerlisteFür Kylian Mbappé war es nur ein schwacher Trost. Mit seinen zwei Treffern zog Frankreichs Topstürmer in der ewigen WM-Torjägerliste am argentinischen Superstar Lionel Messi vorbei. Mbappé erzielte das zwischenzeitliche 1:4 und 3:4 und hat nun 22 Tore bei Weltmeisterschaften geschossen - eins mehr als Messi, der aber heute wieder vorbeiziehen kann. „Ich wäre lieber nicht der Allzeit-Toptorjäger und würde stattdessen morgen das Finale spielen“, sagte Mbappé. Mit seinen Treffern neun und zehn in diesem Turnier hat der Angreifer von Real Madrid auch die alleinige Führung in der Torschützenliste vor Messi (acht) übernommen.Kilian Mbappé: Zwei Treffer gegen England. dpaMexikos Präsidentin Sheinbaum bei WM-Finale mit Trump und CarneyDie mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum wird am Sonntag auf Einladung von US-Präsident Donald Trump gemeinsam mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney am Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in New Jersey teilnehmen. Dies teilte Sheinbaum am Freitag auf der Plattform X mit. Sie halte es für politisch wichtig, dass die drei Gastgeberländer der WM vertreten seien. „Dies ist auch ein Zeichen für unsere enge Abstimmung und Zusammenarbeit mit der US-Regierung“, sagte Sheinbaum.Der Besuch von Sheinbaum und Carney bei dem Sportereignis fällt in eine Phase angespannter Handelsverhandlungen. Mexiko und Kanada bemühen sich, Trump von einer Verlängerung des trilateralen nordamerikanischen Handelsabkommens zu überzeugen. Sheinbaum hatte erklärt, sie werde aus Solidarität mit den mexikanischen Bürgern, die sich die teuren Eintrittskarten nicht leisten könnten, keinem WM-Spiel beiwohnen. Die Ticketpreise für das Endspiel zwischen Argentinien und Spanien erreichen mehr als 10.000 Dollar. Das Verhältnis zwischen Sheinbaum und Trump gilt als höflich, wenn auch angespannt. Die Beziehungen zwischen den USA und Kanada sind dagegen wechselhafter, wobei sich Carney und Trump regelmäßig Wortgefechte liefern und mit Zöllen drohen. Am Dienstag kommen die Handelsunterhändler der USA und Mexikos in Mexiko-Stadt zu einer dritten Gesprächsrunde zusammen, um das Abkommen zu überarbeiten. Zu den wichtigsten Themen gehören Stahl, die Automobilindustrie, die Landwirtschaft und elektronische Zahlungssysteme. Fifa-Präsident Infantino spricht vor Vereinten NationenDer umstrittene Fifa-Präsident Gianni Infantino hat die aktuelle Fußball-WM in einer Rede vor den Vereinten Nationen in New York als Erfolg bezeichnet. Das Turnier habe die Mission erfüllt, Menschen aus allen Teilen der Welt zu vereinen, sagte er am Freitag. Sein Auftritt bei den UN erfolgte im Rahmen einer Sitzung darüber, wie Fußball zur psychischen Gesundheit von Jugendlichen beitragen könne. Das Thema sollte ernst genommen werden, sagte er. Der Fußballverband Fifa und er würden sich dafür einsetzen.Die Fußball-WM ist die bislang größte in der Geschichte des Turniers gewesen. Die diesjährige Ausgabe fand in den USA, Kanada und Mexiko statt. Zwei Spiele gibt es noch: Am Samstag konkurrieren England und Frankreich in Florida um Platz drei und am Sonntag treten Argentinien und Spanien in New Jersey im Finale gegeneinander an.Infantino war in die Kritik geraten, nachdem auf Drängen von US-Präsident Donald Trump hin eine Sperre im Zusammenhang mit einer Roten Karte gegen den US-Fußballstar Folarin Balogun aufgehoben worden war.Bericht: Mehr als 200 Unterstützerschreiben für InfantinoIm Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der Fifa-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“. Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit Informationen der Deutschen Presse-Agentur.Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. „Weitere Schritte werden im DFB-Präsidium beraten“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes am vergangenen Mittwoch.Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim Fifa-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein. Auch wenn es nach dem Fall Balogun vor allem aus Europa kritische Stimmen gegeben hatte, hat sich bislang kein Gegenkandidat erklärt. Die Rot-Sperre des US-Stürmers war nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei Infantino durch die formal unabhängige Disziplinarkommission aufgehoben worden, dies hatte für einige Kritik am Fifa-Präsidenten gesorgt. Eine breite Opposition ist in der Fußballwelt derzeit aber nicht in Sicht. Bis zum 18. November können Kandidaten von den Fifa-Mitgliedsverbänden vorgeschlagen werden. Gianni Infantino: Kein Herausforderer in Sicht. dpaRauch über New York: Hoffnung auf Besserung für WM-FinaleGute Nachrichten vor dem WM-Finale in East Rutherford: Nach Tagen mit schlechter Luftqualität durch den Rauch kanadischer Waldbrände rechnen Meteorologen bis Sonntag mit einer deutlichen Entspannung. Brände vor allem in Kanada hatten über einem Teil der USA zu gewaltigen Rauchwolken geführt, auch rund um New York.Zunächst könnten noch einige Rauchschwaden durchziehen, hieß es vom nationalen Wetterdienst. Für Samstag und die Nacht zum Sonntag sei dann aber eine Kaltfront mit Gewitter, viel Regen und sinkenden Temperaturen absehbar. Auch die Luftqualität solle sich wieder deutlich bessern.Schon in der Nacht zum Freitag hatte sich die Luftqualität in New York spürbar verbessert. Noch am Donnerstag hatten Bürgermeister Zohran Mamdani und Gouverneurin Kathy Hochul die Situation dort als „sehr ernst“ und „sehr ungesund“ bewertet und zum Tragen von Masken im Freien aufgerufen. Die Skyline der Millionenmetropole war zeitweise in dichte Rauchschwaden gehüllt, ein Brandgeruch lag in der Luft. Im benachbarten East Rutherford findet am Sonntag (21.00 Uhr MESZ) das WM-Endspiel zwischen Europameister Spanien und Titelverteidiger Argentinien statt.Die Rauchschwaden stammen vor allem von Dutzenden Waldbränden in der kanadischen Provinz Ontario und dem nördlichen US-Bundesstaat Minnesota. Die Auswirkungen waren in großen Teilen des Nordostens der USA und Kanada zu spüren, auch in Metropolen wie Toronto, Chicago, Detroit oder Washington.Rauchverhangenes New York: Masken empfohlen. apGroße Ehre für deutschen Referee: Als Video-Assistent im WM-Finale dabeiBeim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei: Schiedsrichter Bastian Dankert wird als Video-Assistent im Einsatz sein. Der Fußball-Weltverband Fifa berief den 46-Jährigen für das Endspiel in East Rutherford zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag (21.00 Uhr MESZ). Dankert ist international einer der erfahrensten Video-Schiedsrichter. Das Finale ist sein insgesamt zwölfter Einsatz beim Turnier in Kanada, Mexiko und den USA, jeweils sechsmal war er als Video-Assistent und als unterstützender Video-Assistent gefordert.Bastian Dankert: Beim Finale als VAR eingeplant. dpaArgentiniens Präsident reist nicht zum Finale – aus AberglaubenArgentiniens Präsident Javier Milei wird das WM-Finale gegen Spanien aus Aberglauben nicht im Stadion verfolgen. „Nein, auf keinen Fall“, antwortete Milei beim Radiosender „El Observador“ auf die Frage, ob er am Sonntag zum Endspiel in die USA reisen werde. Der Präsident erklärte, er werde das Spiel in East Rutherford wie die bisherigen Partien der argentinischen Nationalmannschaft von seinem Amtssitz Quinta de Olivos in der Provinz Buenos Aires aus verfolgen. Zu seiner Glücksroutine gehört auch, bei den Spielen stets dieselbe Jacke zu tragen. Während des Achtelfinals gegen die Schweiz (3:1 nach Verlängerung) habe er sie kurz ausgezogen. „Ich zog sie aus und wir kassierten ein Tor. Ich zog sie wieder an und habe sie seitdem nicht mehr ausgezogen“, sagte Milei.Javier Milei: Jubelt er auch am Sonntagabend auf seinem Amtssitz vor dem Fernseher? apErling Haaland nimmt Einladung von „Spiderman“ verspätet anEine Privatnachricht von Schauspieler Tom Holland an den Fußballer bei Instagram blieb unbeantwortet. Bis jetzt.Der norwegische Fußball-Star Erling Haaland hat mit etwas Verspätung eine Einladung von „Spiderman“-Darsteller Tom Holland angenommen. Holland hatte in der „Tonight Show“ von Jimmy Fallon erzählt, dass er Haaland eine Einladung zum Abendessen per Instagram-Privatnachricht geschickt habe, Haaland aber nicht reagiert habe. Nun kommentierte der 25 Jahre alte Haaland den Ausschnitt der Fallon-Sendung bei Instagram: „Abendessen-Einladung akzeptiert. Ein bisschen spät. Sag nur den Ort!“Schauspieler Holland (30) hatte in der US-Show zuvor berichtet, er habe Haaland bei einem Formel-1-Rennen in Monaco gesehen und gedacht: „Ich probiere es mal“. Von Haaland kam daraufhin laut Holland: „Nicht mal eine Antwort darauf, keine Entschuldigung, kein „Ich habe heute Abend schon etwas vor, ich spiele Fußball“, nada.“ Das sei genau die Erfahrung, die Schauspieler Demut lehre. Ob er noch immer mit dem Norweger essen gehen wolle? Er bezweifle, dass Haaland nun noch mit ihm essen würde, sagte der Brite Holland in Anspielung auf die Niederlage von Norwegen gegen England im Viertelfinale der Fußballweltmeisterschaft. Damit hat er sich offensichtlich getäuscht.Final-Schiri Vincic: Tränen bei der NominierungSchiedsrichter Slavko Vincic brach in Tränen aus und umarmte tief bewegt seine Assistenten Tomaz Klancnik und Andraz Kovacic. Ein Video des Fußball-Weltverbandes FIFA zeigt den berührenden Moment, als der Referee aus Slowenien erfahren hat, dass er am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford das WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien pfeifen darf. Für den 46-Jährigen ist es sein erstes WM-Endspiel. Im Turnier kommt er zum vierten Mal zum Einsatz, zuvor pfiff er unter anderem das 2:0 von Co-Gastgeber Mexiko gegen Ecuador im Sechzehntelfinale. Sein zuvor größtes Finale war das Champions-League-Duell von Real Madrid und Borussia Dortmund (2:0) im Jahr 2024. Der deutsche Schiedsrichter Bastian Dankert wird beim WM-Finale als Video-Assistent im Einsatz sein. Slavko Vincic: Final-Referee. ImagoDie Final-Nominierung gab Fifa-Schiedsrichter-Boss Pierluigi Collina bei einer Besprechung mit Unparteiischen, Assistenten und Videoschiedsrichtern bekannt, die die Entscheidung alle sichtlich angespannt erwarteten. Der Italiener überreichte dann Vincic ein schwarzes Trikot mit seinem Namen. 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