PfadnavigationHomeSportFußballWMArtikeltyp:LivetickerWM 2026Einreise in die USA verweigert – Spaniens Ex-Weltmeister bittet Trump um HilfeStand: 11:03 UhrSpanien steht dank einer herausragenden Leistung gegen WM-Favorit Frankreich zum zweiten Mal in einem WM-Finale. Trainer Luis de la Fuente ist „unglaublich stolz“ auf die Leistung seiner Mannschaft und glaubt an einen Sieg im Endspiel am kommenden Sonntag.Vor 16 Jahren gewann Joan Capdevila mit Spanien den WM-Titel – jetzt will er mit seiner Familie zum Finale reisen. Und darf nicht. Außerdem: Trump lobt Infantino für die Rücknahme der Rotsperre und bedankt sich. Alle News in unserem WM-Ticker.Die Fußball-Weltmeisterschaft findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die Mannschaften in der K.-o.-Runde. 10:49 Uhr – Samstag, 18. JuliEinreise verweigert: Ex-Weltmeister bittet Trump um HilfeWeil ihm nach eigenen Angaben die Einreise in die USA verweigert wurde, hat sich der frühere Weltklasse-Fußballer Joan Capdevila an Donald Trump gewandt. „Ich brauche Hilfe Donald Trump“, schrieb der frühere spanische Welt- und Europameister auf der Plattform X. „Mir wurde gerade mitgeteilt, dass ich nicht mit meinen Kindern zum Finale reisen kann, weil mir das ESTA verweigert wurde.“Capdevila, der vor 16 Jahren mit Spanien den WM-Titel feierte, schrieb weiter: „Kann mir dabei jemand helfen? Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf gefreut habe, mit all meinen Teamkollegen aus dem Jahr 2010 und dieser Mannschaft dort zu sein, um sie anzufeuern.“ Spanien spielt an diesem Sonntag in East Rutherford bei New York gegen Argentinien. ESTA (Electronic System for Travel Authorization) ist eine elektronische Reisegenehmigung, die für die visumfreie Einreise in die USA für Bürger bestimmter Nationen verpflichtend ist.Der Spanier Joan Capdevila jubelt nach dem gewonnenen WM-Finale 2010Quelle: picture alliance/dpa/Jonathan Moscrop10:42 Uhr – Samstag, 18. JuliFinal-Reporter des ZDF vor PremiereOliver Schmidt benötigt vor seiner Endspiel-Premiere eine ganz besondere Vorbereitung. „Ich muss mich ja auch um die Showelemente kümmern“, sagt der ZDF-Kommentator vor seinem ersten WM-Finale: „Das ist nicht unbedingt meine Kernkompetenz.“Bereits vor dem Anpfiff (21 Uhr) der Partie Argentinien gegen Spanien sowie während der voraussichtlich verlängerten Halbzeit gibt es zahlreiche Showacts. Auftreten sollen unter anderem Justin Bieber, die südkoreanische Band BTS sowie der nigerianische Musiker Burna Boy, der mit dem venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel, der Band Coldplay und einem New Yorker Grundschulchor musiziert. „Die Show nimmt bei der Übertragung weniger Zeit als das Spiel ein, erfordert aber mehr Aufwand“, so Schmidt. Der erfahrene Reporter sagt augenzwinkernd: „Die 22 Spieler auf dem Feld kenne ich schon. Wenn der Ball rollt, bin ich ein glücklicher Mensch.“07:48 Uhr – Samstag, 18. JuliMexikos Präsidentin reist überraschend zum FinaleAuf Einladung von US-Präsident Donald Trump reist Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum zum Finale in die USA. Sie habe sich entschlossen, dabei zu sein, da es sich um eine direkte Einladung des Präsidenten der Vereinigten Staaten gehandelt habe, erklärte die Staatschefin des Co-Gastgeberlandes. Auch Kanadas Premierminister Mark Carney werde dort sein, sagte sie vor Journalisten. Am 11. Juni hatte Sheinbaum dagegen darauf verzichtet, an der Eröffnungsfeier im eigenen Land teilzunehmen. Damals hatte sie ihre Eintrittskarte für das Aztekenstadion an eine fußballbegeisterte indigene Frau weitergegeben. Die Beziehungen zwischen Mexiko und den USA sind wegen Handels- und Sicherheitsfragen derzeit angespannt. Dies dürfte dazu geführt haben, dass Sheinbaum Trumps Einladung kurzfristig angenommen hat. Sie hat sich bisher nur einmal persönlich mit Trump getroffen, 06:06 Uhr – Samstag, 18. JuliTrump kritisiert Tuchel-Taktik: „Etwas ungewöhnlich“Selbst Donald Trump hat sich in die Liste der Kritiker von Thomas Tuchels Taktik im verlorenen WM-Halbfinale Englands eingereiht. Der US-Präsident schwärmte beim Fifa-Empfang in New York über Bayern-Stürmer Harry Kane – und wunderte sich über dessen Rolle beim 1:2 gegen Argentinien. „Sie haben geführt und dann ihren besten Spieler in die Defensive gestellt“, sagte Trump an der Seite von Weltverbandschef Gianni Infantino.England verliert im WM-Halbfinale gegen Argentinien. Besonders die taktischen Entscheidungen von Trainer Thomas Tuchel nach der 1:0-Führung sorgen für Diskussionen. „Thomas Tuchel hat sehr defensiv gewechselt“, sagt WM-Experte Thomas Helmer.03:23 Uhr – Samstag, 18. JuliTuchel kontert Kritik: Bei Sieg beste WM seit 60 JahrenEnglands Nationaltrainer Thomas Tuchel kontert die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale. „Wenn wir morgen gewinnen, ist es das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe. Der Weltmeister von 1966 trifft in Miami Gardens im Spiel um Platz drei am Samstag auf Frankreich.Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen“, sagte Tuchel.03:00 Uhr – Samstag, 18. JuliArgentinien-Torwart Martínez: Hand schmerzt jeden TagArgentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft auch kurz vor dem Finale noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand. „Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige vor der Partie gegen Europameister Spanien am Sonntag.Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand. Dennoch gewann er mit dem englischen Club Aston Villa anschließend 3:0 gegen den Bundesligisten SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez.02:00 Uhr – Samstag, 18. JuliTrump lobt WM: „Erfolgreichstes Sportevent“Trump und Fifa-Chef Gianni Infantino loben die WM in Kanada, Mexiko und den USA überschwänglich als großen Erfolg. „Das war das erfolgreichste Sportevent, vielleicht in der Geschichte der Welt. Es war großartig“, schwärmte Trump bei dem Fifa-Empfang in New York an der Seite von Infantino. Dabei deutete der US-Präsident eine erneute Bewerbung seines Landes um eine Fußball-WM an. „Ich sage, wir sollten wieder die USA auswählen. Dieses Mal lassen wir Mexiko und Kanada draußen“, sagte Trump.Infantino habe aber noch eine andere Idee gehabt. Der Weltverbandschef habe gesagt, dass die USA beim nächsten Mal einen gemeinsamen Anlauf mit China unternehmen könnten. Wie ernst Trump diese Aussage über die unrealistische Kombination meinte, blieb unklar. „Das wären schöne kurze Flüge zwischen den Spielen“, scherzte er. „Die Spieler würden es lieben.“01:43 Uhr – Samstag, 18. JuliFall Balogun: Trump dankt Infantino für EntscheidungDonald Trump hat sich bei Gianni Infantino für die umstrittene Entscheidung zur aufgehobenen Rotsperre des amerikanischen Nationalspielers Folarin Balogun bedankt und sie dem FIFA-Chef persönlich zugeschrieben. Er habe den Präsidenten des Fußball-Weltverbands angerufen und eine Empfehlung ausgesprochen, sagte Trump bei einem FIFA-Empfang in New York – und wandte sich dann direkt an Infantino, der neben ihm stand: „Du hast eine großartige, großartige, großartige Entscheidung getroffen.“Trumps Anruf und die Entscheidung zur Aufhebung der Sperre hatten weltweit, vor allem aber in Europa große Empörung ausgelöst und wurden als unzulässige Einmischung der Politik in den Sport kritisiert. „Sie haben das Spiel gewonnen und unser Team hatte alle Spieler“, sagte Trump im Trump Tower und schob dann an Infantino gerichtet nach: „Ich weiß, dass du niemals dafür die Anerkennung bekommst.“ Infantino habe eine seiner vielen guten Entscheidungen getroffen.Donald Trump und Gianni Infantino in New York CityQuelle: FIFA via Getty Images/Ira L. Black - FIFA01:32 Uhr – Samstag, 18. JuliSpaniens Trainer: Yamal ist fit für das WM-FinaleTrotz eines Schlags auf den Oberschenkel im Halbfinale soll Lamine Yamal nach Angaben des spanischen Trainers Luis de la Fuente für das WM-Endspiel gegen Argentinien topfit sein. „Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Endspiel am Sonntag in East Rutherford. Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht. Frankreichs Verteidiger Lucas Digne sah bei seinem Klärungsversuch den heraneilenden 19-Jährigen nicht und traf ihn mit voller Wucht am Oberschenkel. Wie die Sportzeitung „Marca“ berichtete, hatte der 19-Jährige ebenso wie Teamkollege Pedro Porro am Donnerstag nur eine individuelle Einheit absolviert.Spaniens Lamine Yamal beim Training in East RutherfordQuelle: Getty Images via AFP/FLORENCIA TAN JUN20:29 Uhr – Freitag, 17. JuliMehr als 200 Unterstützerschreiben für InfantinoIm Gegensatz zum DFB hat sich eine überwältigende Mehrheit der Fifa-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“. Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. „Weitere Schritte werden im DFB-Präsidium beraten“, hieß es in einer Stellungnahme. Infantino darf sich also seiner erneuten Wiederwahl beim Fifa-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein. 19:41 Uhr – Freitag, 17. Juli„Im ZDF wird die Halbzeitshow zu sehen sein“Erstmals gibt es am Sonntag bei einem WM-Finale eine Halbzeitshow. Der in Deutschland übertragene Sender wird daher mit einer Tradition brechen. Bei abendlichen Fußballspielen füllt das ZDF die Pause stets mit einer Ausgabe des „Heute Journal“, nicht so bei der Partie zwischen Spanien und Argentinien, die um 21.00 Uhr angepfiffen wird. Dem Sender bleibt auch gar keine andere Wahl.„Im ZDF wird die Halbzeitshow zu sehen sein“, sagte ein Sprecher des Senders gegenüber dem Mediendienst „DWDL“. Das habe auch rechtliche Gründe: „Mit dem Erwerb der Übertragungsrechte haben sich die Rechtenehmer verpflichtet, auch die Halbzeitshow zu zeigen.“ Rund um das Eröffnungsspiel Mitte Juni hatte sich das ZDF viel Kritik gefallen lassen müssen. Der erste Teil Auftaktshow aus Mexiko-City war nicht zu sehen, stattdessen lief ein Werbeblock. Das kann diesmal nicht passieren, um diese Zeit dürfen im ZDF keine Werbespots mehr laufen.Im Stadion von East Rutherford findet das große Finale statt, inklusive HalbzeitshowQuelle: OMAR AZIZ/REUTERS19:07 Uhr – Freitag, 17. JuliSchweizer WM-Spieler Freiburgs RekordtransferDer Schweizer WM-Spieler Johan Manzambi wechselt vom SC Freiburg zu Aston Villa nach England. Medienberichten zufolge beträgt die für den Sport-Club historische Ablösesumme bis zu 70 Millionen Euro. Bislang waren Kevin Schade und Merlin Röhl mit jeweils 25 Millionen Euro die teuersten Verkäufe der Vereinsgeschichte.„Der gemeinsame Weg von der U19 ins Europa League-Finale war sowohl für Johan als auch für uns besonders. Nach wirklich intensiven Gesprächen und Verhandlungen in den vergangenen Wochen profitieren beide Seiten von der gefundenen Lösung“, sagte Freiburgs Vorstand Jochen Saier. Bundesliga-Star Johan Manzambi setzt sich gegen zwei Algerier durch und bedient dann Embolo, der eiskalt abschließt. Der Treffer im Video.17:07 Uhr – Freitag, 17. JuliBild mit Messi und Yamal als Baby: Fotograf redet über HypeDer Fotograf des weltberühmten Badewannen-Bildes mit dem jungen Lionel Messi und Lamine Yamal als Baby ist fassungslos darüber, unter welchen Umständen sich die heutigen Superstars wiedertreffen. „Und nun gipfelt das Ganze in dem WM-Finale zwischen Messi und Yamal. Das ist besser als jedes Drehbuch“, sagte Joan Monfort der Nachrichtenagentur AP, für die er als freiberuflicher Fotograf tätig ist.2007: Messi macht Yamal nass. Sonntag wieder?Quelle: Joan Monfort/MONFJ/AP/dpa15:03 Uhr – Freitag, 17. JuliDeutsches Gericht erlässt Verfügung gegen die FifaIm Zusammenhang mit dem Verkauf von WM-Tickets hat das Landgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung gegen die Fifa erlassen. Der Beschluss gebe dem Fußball-Weltverband auf, „bestimmte Gestaltungen im Zusammenhang mit dem Ticketverkauf in der Bundesrepublik Deutschland gegenüber Verbrauchern zu unterlassen“, teilte das Gericht auf dpa-Anfrage mit. Gegen den Beschluss ist Widerspruch möglich. Die Ticketverkaufsplattform Ticombo GmbH als Antragsstellerin wirft der Fifa manipulative Ticketvergabeverfahren vor. Dabei geht es unter anderem um Zeitdruck und die Gestaltung des Kaufablaufs sowie mangelnde Transparenz auf der Wiederverkaufsplattform des Weltverbands.Die Fifa steht seit Monaten wegen hoher Preise und ihrer Praktiken beim Ticketverkauf in der Kritik. Auch die US-Justiz beschäftigte sich schon mit dem Thema. Durch ein dynamisches Preismodell schwanken die Beträge, die Fans für Eintrittskarten bezahlen müssen, stark. Auf dem offiziellen Zweitmarkt reguliert die Fifa die Preise zudem nicht und profitiert bei Verkäufen exorbitant. Der Weltverband kassiert pro Ticket eine Gebühr von 15 Prozent vom Verkäufer und vom Käufer.13:05 Uhr – Freitag, 17. JuliSpaniens König reist zum Finale, Argentiniens Präsident nichtSpaniens König Felipe VI., Königin Letizia, Kronprinzessin Leonor und auch Infantin Sofía werden am Sonntag beim Finale in East Rutherford vor Ort mitfiebern. Die Reise wurde vom Königshaus in Madrid bestätigt. Auch Ministerpräsident Pedro Sánchez wird das Endspiel zwischen dem Europameister und Argentinien am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) im Stadion verfolgen.Argentiniens Präsident Javier Milei wird das Finale dagegen aus Aberglauben nicht im Stadion verfolgen. „Nein, auf keinen Fall“, antwortete Milei in einem Interview des Radiosenders „El Observador“ auf die Frage, ob er zum Endspiel reisen werde. Der Präsident erklärte, er werde das Spiel von seinem Amtssitz Quinta de Olivos in der Provinz Buenos Aires aus verfolgen. Auf die Nachfrage, ob dies Teil einer persönlichen Glücksroutine sei, antwortete er mit „Ja“.11:04 Uhr – Freitag, 17. JuliTränen bei der Nominierung des Final-SchiedsrichtersSchiedsrichter Slavko Vincic brach in Tränen aus und umarmte tief bewegt seine Assistenten Tomaz Klancnik und Andraz Kovacic. Ein Video des Fußball-Weltverbandes Fifa zeigt den berührenden Moment, als der Referee aus Slowenien erfahren hat, dass er am Sonntag (21.00 Uhr) in East Rutherford das WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien pfeifen darf. Für den 46-Jährigen ist es sein erstes WM-Endspiel. Im Turnier kommt er zum vierten Mal zum Einsatz, zuvor pfiff er unter anderem das 2:0 von Co-Gastgeber Mexiko gegen Ecuador im Sechzehntelfinale. Sein zuvor größtes Finale war das Champions-League-Duell von Real Madrid und Borussia Dortmund (2:0) im Jahr 2024. Der deutsche Schiedsrichter Bastian Dankert wird beim WM-Finale als Video-Assistent im Einsatz sein. Die Final-Nominierung gab Fifa-Schiedsrichter-Boss Pierluigi Collina bei einer Besprechung mit Unparteiischen, Assistenten und Videoschiedsrichtern bekannt, die die Entscheidung alle sichtlich angespannt erwarteten. Der Italiener überreichte dann Vincic ein schwarzes Trikot mit seinem Namen.08:24 Uhr – Freitag, 17. JuliNeuer Weltmeister kann sich schmückenDie neuen Weltmeister erhalten neben der WM-Trophäe und den Goldmedaillen einen weiteren Preis für ihren Titelgewinn. Die Fifa vergibt erstmals Ringe an den Sieger des Finals zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag in East Rutherford, wie der Weltverband mitteilte. Eine Seite des Rings solle die WM-Trophäe zeigen, die andere die Identität des Teams widerspiegeln, hieß es weiter. Direkt nach dem Finale sollen der Kapitän und der Trainer der Siegermannschaft eine vorläufige Version erhalten. Insgesamt gibt es 30 Ringe für das Gewinnerteam, diese werden zu einem späteren Zeitpunkt angefertigt. Dazu sollen 1.996 Ringe an Fans verkauft werden. Dass Meisterteams Ringe für ihren Triumph erhalten, ist vor allem im amerikanischen Sport Tradition. So werden unter anderem an die Champions in der NFL und NBA Meisterringe vergeben. Diese sind häufig mit wertvollen Edelsteinen besetzt und werden zum größten Teil von den Besitzern der Teams finanziert.08:13 Uhr – Freitag, 17. JuliSpieler bekommen von Fifa-Prämie Teil des Kuchens abWird Spanien im Finale am Sonntag in New Jersey gegen Argentinien (ab 21.00 Uhr, im Sport-Ticker der WELT und ZDF sowie MagentaTV) zum zweiten Mal Weltmeister, kassieren die Spieler fürstlich ab. Jeder der 26 im Kader stehenden Akteure bekommt umgerechnet rund 756.000 Euro brutto. Rückblick: Als die Iberer 2010 zum ersten Mal den Goldenen Pokal bei der WM in Südafrika im Finale gegen die Niederlande (1:0) gewannen, waren es 600.000 Euro.Wie kommt es zu der Regelung? Die Fifa zahlt dem neuen Weltmeister eine Prämie von 50 Millionen Dollar – umgerechnet rund 43,7 Millionen Euro. Vor dem Turnier handelten die Führungsspieler mit den Verantwortlichen des spanischen Verbandes RFEF folgenden Bonus aus. Für den Fall, dass die Spanier triumphieren, werden 45 Prozent der Fifa-Prämie an den Kader weitergegeben. Das heißt: 22,5 Millionen Dollar, also knapp 19,7 Millionen Euro. Erstmals in der WM-Geschichte trifft in einem Finale mit Spanien gegen Argentinien der amtierende Europa- auf den amtierenden Weltmeister. Spanien steht nach einem starken Auftritt gegen Frankreich verdient im WM-Finale. Während des Spiels ist Mats Hummels eine Szene aufgefallen, die zeigt, wie gut Spanien auf die französische Mannschaft vorbereitet war.20:11 Uhr – Donnerstag, 16. JuliYamal fehlt wegen Blessur beim MannschaftstrainingDrei Tage vor dem Finale gegen Titelverteidiger Argentinien hat Spaniens Jungstar Lamine Yamal beim Mannschaftstraining gefehlt. Wie die Sportzeitung „Marca“ berichtete, absolvierte der 19-Jährige ebenso wie Teamkollege Pedro Porro nur eine individuelle Einheit. Grund dafür ist eine Blessur am linken Oberschenkel. Diese hatte sich der Offensivspieler des FC Barcelona im Halbfinale gegen Frankreich zugezogen. Yamal war mit Frankreichs Verteidiger Lucas Digne kollidiert, als dieser den heraneilenden Spanier bei einem Klärungsversuch nicht gesehen und ihn am Oberschenkel getroffen hatte. Dies führte zum Strafstoß, den Mikel Oyarzabal zum 1:0 verwandelte.Lamine Yamal fehlte beim MannschaftstrainingQuelle: Getty Images via AFP/FLORENCIA TAN JUNSUF/lwö/saha
WM 2026: Einreise in die USA verweigert – Spaniens Ex-Weltmeister bittet Trump um Hilfe - WELT
Sonntag steigt das WM-Finale, in Deutschland überträgt das ZDF. In der Halbzeitpause gibt es eine Neuerung. Außerdem: Donald Trump bedankt sich öffentlich bei Gianni Infantino für die aufgehobene Rotsperre von US-Spieler Folarin Balogun. Alle News in unserem WM-Ticker.












