PfadnavigationHomeSportFußballWMArtikeltyp:LivetickerWM 2026Deutsches Gericht erlässt Verfügung gegen die FifaStand: 15:11 UhrSpanien steht dank einer herausragenden Leistung gegen WM-Favorit Frankreich zum zweiten Mal in einem WM-Finale. Trainer Luis de la Fuente ist „unglaublich stolz“ auf die Leistung seiner Mannschaft und glaubt an einen Sieg im Endspiel am kommenden Sonntag.Das Landgericht Frankfurt hat eine einstweilige Verfügung gegen die Fifa erlassen. Es geht um die Praktiken beim Ticketverkauf. Außerdem: Spaniens Nationalelf kann auf viel Urlaubsgeld hoffen. Alle News in unserem WM-Ticker.Die Fußball-Weltmeisterschaft findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die Mannschaften in der K.-o.-Runde. 15:03 Uhr – Freitag, 17. JuliDeutsches Gericht erlässt Verfügung gegen die FifaIm Zusammenhang mit dem Verkauf von WM-Tickets hat das Landgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung gegen die Fifa erlassen. Der Beschluss gebe dem Fußball-Weltverband auf, „bestimmte Gestaltungen im Zusammenhang mit dem Ticketverkauf in der Bundesrepublik Deutschland gegenüber Verbrauchern zu unterlassen“, teilte das Gericht auf dpa-Anfrage mit. Gegen den Beschluss ist Widerspruch möglich. Die Ticketverkaufsplattform Ticombo GmbH als Antragsstellerin wirft der Fifa manipulative Ticketvergabeverfahren vor. Dabei geht es unter anderem um Zeitdruck und die Gestaltung des Kaufablaufs sowie mangelnde Transparenz auf der Wiederverkaufsplattform des Weltverbands.Die Fifa steht seit Monaten wegen hoher Preise und ihrer Praktiken beim Ticketverkauf in der Kritik. Auch die US-Justiz beschäftigte sich schon mit dem Thema. Durch ein dynamisches Preismodell schwanken die Beträge, die Fans für Eintrittskarten bezahlen müssen, stark. Auf dem offiziellen Zweitmarkt reguliert die Fifa die Preise zudem nicht und profitiert bei Verkäufen exorbitant. Der Weltverband kassiert pro Ticket eine Gebühr von 15 Prozent vom Verkäufer und vom Käufer.13:05 Uhr – Freitag, 17. JuliSpaniens König reist zum Finale, Argentiniens Präsident nichtSpaniens König Felipe VI., Königin Letizia, Kronprinzessin Leonor und auch Infantin Sofía werden am Sonntag beim Finale in East Rutherford vor Ort mitfiebern. Die Reise wurde vom Königshaus in Madrid bestätigt. Auch Ministerpräsident Pedro Sánchez wird das Endspiel zwischen dem Europameister und Argentinien am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) im Stadion verfolgen.Argentiniens Präsident Javier Milei wird das Finale dagegen aus Aberglauben nicht im Stadion verfolgen. „Nein, auf keinen Fall“, antwortete Milei in einem Interview des Radiosenders „El Observador“ auf die Frage, ob er zum Endspiel reisen werde. Der Präsident erklärte, er werde das Spiel von seinem Amtssitz Quinta de Olivos in der Provinz Buenos Aires aus verfolgen. Auf die Nachfrage, ob dies Teil einer persönlichen Glücksroutine sei, antwortete er mit „Ja“.11:04 Uhr – Freitag, 17. JuliTränen bei der Nominierung des Final-ScheidsrichtersSchiedsrichter Slavko Vincic brach in Tränen aus und umarmte tief bewegt seine Assistenten Tomaz Klancnik und Andraz Kovacic. Ein Video des Fußball-Weltverbandes Fifa zeigt den berührenden Moment, als der Referee aus Slowenien erfahren hat, dass er am Sonntag (21.00 Uhr) in East Rutherford das WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien pfeifen darf. Für den 46-Jährigen ist es sein erstes WM-Endspiel. Im Turnier kommt er zum vierten Mal zum Einsatz, zuvor pfiff er unter anderem das 2:0 von Co-Gastgeber Mexiko gegen Ecuador im Sechzehntelfinale. Sein zuvor größtes Finale war das Champions-League-Duell von Real Madrid und Borussia Dortmund (2:0) im Jahr 2024. Der deutsche Schiedsrichter Bastian Dankert wird beim WM-Finale als Video-Assistent im Einsatz sein. Die Final-Nominierung gab Fifa-Schiedsrichter-Boss Pierluigi Collina bei einer Besprechung mit Unparteiischen, Assistenten und Videoschiedsrichtern bekannt, die die Entscheidung alle sichtlich angespannt erwarteten. Der Italiener überreichte dann Vincic ein schwarzes Trikot mit seinem Namen.08:24 Uhr – Freitag, 17. JuliNeuer Weltmeister kann sich schmückenDie neuen Weltmeister erhalten neben der WM-Trophäe und den Goldmedaillen einen weiteren Preis für ihren Titelgewinn. Die Fifa vergibt erstmals Ringe an den Sieger des Finals zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag in East Rutherford, wie der Weltverband mitteilte. Eine Seite des Rings solle die WM-Trophäe zeigen, die andere die Identität des Teams widerspiegeln, hieß es weiter. Direkt nach dem Finale sollen der Kapitän und der Trainer der Siegermannschaft eine vorläufige Version erhalten. Insgesamt gibt es 30 Ringe für das Gewinnerteam, diese werden zu einem späteren Zeitpunkt angefertigt. Dazu sollen 1.996 Ringe an Fans verkauft werden. Dass Meisterteams Ringe für ihren Triumph erhalten, ist vor allem im amerikanischen Sport Tradition. So werden unter anderem an die Champions in der NFL und NBA Meisterringe vergeben. Diese sind häufig mit wertvollen Edelsteinen besetzt und werden zum größten Teil von den Besitzern der Teams finanziert.08:13 Uhr – Freitag, 17. JuliSpieler bekommen von Fifa-Prämie Teil des Kuchens abWird Spanien im Finale am Sonntag in New Jersey gegen Argentinien (ab 21.00 Uhr, im Sport-Ticker der WELT und ZDF sowie MagentaTV) zum zweiten Mal Weltmeister, kassieren die Spieler fürstlich ab. Jeder der 26 im Kader stehenden Akteure bekommt umgerechnet rund 756.000 Euro brutto. Rückblick: Als die Iberer 2010 zum ersten Mal den Goldenen Pokal bei der WM in Südafrika im Finale gegen die Niederlande (1:0) gewannen, waren es 600.000 Euro.Wie kommt es zu der Regelung? Die Fifa zahlt dem neuen Weltmeister eine Prämie von 50 Millionen Dollar – umgerechnet rund 43,7 Millionen Euro. Vor dem Turnier handelten die Führungsspieler mit den Verantwortlichen des spanischen Verbandes RFEF folgenden Bonus aus. Für den Fall, dass die Spanier triumphieren, werden 45 Prozent der Fifa-Prämie an den Kader weitergegeben. Das heißt: 22,5 Millionen Dollar, also knapp 19,7 Millionen Euro. Erstmals in der WM-Geschichte trifft in einem Finale mit Spanien gegen Argentinien der amtierende Europa- auf den amtierenden Weltmeister. Spanien steht nach einem starken Auftritt gegen Frankreich verdient im WM-Finale. Während des Spiels ist Mats Hummels eine Szene aufgefallen, die zeigt, wie gut Spanien auf die französische Mannschaft vorbereitet war.20:11 Uhr – Donnerstag, 16. JuliYamal fehlt wegen Blessur beim MannschaftstrainingDrei Tage vor dem Finale gegen Titelverteidiger Argentinien hat Spaniens Jungstar Lamine Yamal beim Mannschaftstraining gefehlt. Wie die Sportzeitung „Marca“ berichtete, absolvierte der 19-Jährige ebenso wie Teamkollege Pedro Porro nur eine individuelle Einheit. Grund dafür ist eine Blessur am linken Oberschenkel. Diese hatte sich der Offensivspieler des FC Barcelona im Halbfinale gegen Frankreich zugezogen. Yamal war mit Frankreichs Verteidiger Lucas Digne kollidiert, als dieser den heraneilenden Spanier bei einem Klärungsversuch nicht gesehen und ihn am Oberschenkel getroffen hatte. Dies führte zum Strafstoß, den Mikel Oyarzabal zum 1:0 verwandelte.Lamine Yamal fehlte beim MannschaftstrainingQuelle: Getty Images via AFP/FLORENCIA TAN JUN13:31 Uhr – Donnerstag, 16. Juli„Wir erwarten von der Fifa, dass sie das untersucht“Die britische Regierung erwartet von der Fifa eine Untersuchung zu der Provokation mit einem politischen Banner nach dem Halbfinal-Aus der englischen Nationalelf gegen Argentinien. Die Spieler des südamerikanischen Landes hatten nach ihrem 2:1-Triumph in der US-Metropole Atlanta ein Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son Argentinas“ („Die Falkland-Inseln sind argentinisch“) auf dem Platz gezeigt. „Wir erwarten von der Fifa, dass sie das untersucht“, sagte der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle im BBC-Fernsehen. Politik müsse aus dem Fußball herausgehalten werden, so der Minister weiter. Der Sprecher des britischen Premiers Keir Starmer sagte zu der Provokation: „Die WM-Trophäe mag uns nicht gehören, die Falkland-Inseln aber definitiv.“ Die Fifa verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit Ärger drohen. Bislang äußerte sich die Fifa nicht zu dem Vorfall. Großbritannien und Argentinien hatten im Falkland-Krieg 1982 einen bewaffneten Konflikt über die Kontrolle der Inselgruppe im Südatlantik ausgetragen, mit Hunderten Toten. Dem britischen Militär gelang es damals, die argentinischen Angreifer von dem dünn besiedelten Überseegebiet zu vertreiben. Die Niederlage beschleunigte den Fall der Militärregierung in dem Land. Doch bis heute hat Buenos Aires seine Ansprüche auf die in Argentinien als Las Malvinas bezeichnete Inselgruppe nicht aufgegeben.08:21 Uhr – Donnerstag, 16. Juli„Tuchel hat Todsünde der taktischen Feigheit begangen“Nach Englands 1:2 im Halbfinale gegen Argentinien und den Entscheidungen von Thomas Tuchel geht die australische Zeitung „Sydney Morning Herald“ hart mit dem deutschen Trainer ins Gericht. „Was soll er jetzt machen? Wie könnte er als Staatsfeind Nummer eins überhaupt noch nach England zurückkehren? (...) In den Sozialen Medien fragten sich Fans, Journalisten und Experten lautstark, ob Tuchel zu früh zu defensiv geworden war – und ob England für diese Entscheidungen schon bald würde bezahlen müssen. Warum glaubte er nicht an sein Team? (...)“Tuchel, skizzierte das Blatt, sei „ein deutscher Trainer, der vor allem durch seine Zeit beim FC Chelsea bekannt wurde. Er ist erst der dritte Ausländer auf der englischen Trainerbank. Seine Ernennung war aus diesem Grund äußerst umstritten. (...) Als bewährter Sieger mit einer gnadenlosen Ader galt Tuchel als die richtige Art von Veränderung. Doch gerade wegen seiner Herkunft war klar: Wenn etwas schiefginge, würde ihm kein Nachsehen gewährt werden. Und genau so ist es gekommen. Der Konsens unter Englands Fußballkommentatoren lautet, dass Tuchel die Todsünde der ,taktischen Feigheit‘ begangen und das Halbfinale ‚vercoacht‘ habe – und dass Englands Scheitern ihm und ihm allein anzulasten sei.“SUF/lwö/