Die Fitnessuhr am Handgelenk hat das Potential, den Tag zu versauen. Sie meldet schon nach dem Aufstehen: Der Schlaf war schlecht. Mal wieder. Die Tiefschlafphasen zu kurz, die Regeneration unzureichend. Kein guter Morgen. Das sagen zumindest die Daten. Das Fünkchen Energie, das unmittelbar nach dem Aufwachen da war, ist erloschen. Wenn die Uhr sagt, der Körper ist nicht erholt, dann ist er nicht erholt. Basta. Für das anstehende Lauftraining ist das keine gute Voraussetzung. Die Strecke durch den dichten Wald vermeidet der ambitionierte Freizeitsportler ohnehin schon seit Wochen. Seit die Blätter der Bäume wieder dicht wachsen, verliert die Uhr immer wieder ihr GPS-Signal und zeichnet die gelaufenen Meter nicht korrekt auf. Der Wald ist seither Tabu.
Sportuhren: Welche Auswirkung sie auf Trainingserfolge haben
Lauf-Neueinsteiger und Lauf-Routiniers tappen oft in die gleiche Falle: Sie wollen ihr Training mithilfe einer Sportuhr optimieren. Dabei verlernen sie oft, auf den eigenen Körper zu hören, warnen Experten.






