Berlin zeigt, dass engagierte Schulleitungen und starke Kiez-Konzepte den „Turnaround“ ermöglichen. Doch wie gelingt die Rettung der Schullandschaft? Wir plädieren für gezielte Investitionen statt des Gießkannenprinzips – und stellen die explosive Frage: Müssen Schulen, an denen niemand mehr lernen will, letztlich aufgelöst werden?
Die Herbert-Hoover-Schule in Berlin Wedding am 15.07.2026.
© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung
Erfolgsmodell Herbert-Hoover-Schule
Ein eindrucksvolles Beispiel der Entwicklung liefert die Herbert-Hoover-Schule im Wedding, gelegen in einer eher strukturschwachen Umgebung nahe dem Nettelbeckplatz. Die Schule verzeichnet inzwischen mehr als doppelt so viele Anmeldungen wie vorhandene Plätze – siehe Grafik –, trotz fehlender gymnasialer Oberstufe. Zum Schuljahr 2026/27 hat sie sich sensationell sogar zur beliebtesten aller Berliner Oberschulen entwickelt!








