Geflüchtete Kinder in Berlin: In der Schule, aber nur unter sich

Obwohl aktuell kaum Kinder in Notunterkünften leben, will der Senat sie weiter dort beschulen. An der Hasenheide entsteht sogar eine neue Flüchtlingsschule.

Unterrichtsmaterial in der Willkommensschule Tegel

Paul Zinken/dpa

Geflüchtete Kinder gehen länger in die sogenannten Willkommensschulen, als es nötig wäre. Das geht aus der Antwort der Bildungsverwaltung auf eine schriftliche Anfrage der Politikerin Franziska Brychcy (Linke) hervor. Demnach besuchten im Juni 137 Kinder und Jugendliche die Willkommensschule in Tegel, davon gingen 42 Schü­le­r*in­nen in die dortige Grundstufe und 95 in die Sekundarstufe I. Gleichzeitig waren nach Angaben der Senatsverwaltung für Bildung nur noch 13 schulpflichtige Kinder und Jugendliche in der Notunterkunft untergebracht.