Gemeinschaftsschulen in Berlin: Die Schulsystemfrage
Grüne, Linke und die SPD wollen die Zahl der Gemeinschaftsschulen verdoppeln. Auch zivilgesellschaftliche Bündnisse fordern mehr gemeinsames Lernen.
Zusammen lernt es sich besser: Schüler:innen in einer Gemeinschaftsschule in Neukölln
Jens Gyarmaty/laif
Der Übergang von der sechsten in die siebte Klasse passiert an Gemeinschaftsschulen ganz geräuschlos. Die Schüler*innen können nach dem Ende der Grundschulzeit einfach an ihrer Schule weiterlernen. Ein großer Unterschied zu den Gymnasien und Integrierten Sekundarschulen (ISS): Für Sechstklässler*innen und ihre Eltern waren es harte Monate mit großem Zittern, an welcher Schule es für sie nach den Ferien weitergeht. Der Stress fängt für viele schon in der fünften Klasse an, weil bessere Noten auch größere Chancen auf die „Wunschschule“ bedeuten. Doch ein Platz an einer beliebten Schule ist schwer zu ergattern, da sich an diesen Schulen besonders viele Schüler*innen bewerben. Und neben großer Enttäuschung und möglicherweise Trennung von Freund*innen drohen nach den Ferien teils lange Schulwege in andere Bezirke.









