Thomas Tuchel umarmte Didier Deschamps am Spielfeldrand, dann klatschten die Trainer ihre Spieler nach einem wahren Offensivspektakel ab. Für den französischen Grandseigneur war es ein Abschied mit gemischten Gefühlen: Nach einem indiskutablen 0:4-Halbzeitrückstand meldeten sich Les Bleus doch noch eindrucksvoll zurück.
Für Tuchel gab es Rückenwind für die nächsten Aufgaben. Denn der deutsche Coach sicherte England nach der harschen Kritik mit dem 6:4 (4:0) im Spiel um Platz drei das beste WM-Ergebnis seit 60 Jahren. Allerdings musste er nach einer dominanten ersten Hälfte noch zittern, denn sein Team gab fast noch eine Vier-Tore-Führung aus der Hand.
„Es war ein verrücktes Spiel“, sagte der dreifache Torschütze Bukayo Saka, „nach wie vor sind wir enttäuscht, dass wir nicht das Finale erreicht haben. Aber wir haben einen guten Abschluss erzielt.“
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Immerhin ein Deutscher im WM-Finale: Bastian Dankert wird VAR im Endspiel










