Unsere Kolumnistin, die eigentlich allen alles gönnt, trifft auf einen Junggesellenabschied in freier Wildbahn … und kommt dann doch ins Grübeln.
Unterwegs zwischen Fest und Fest: Es gibt ja immer was zu feiern
Angelika Warmuth/dpa
D ies ist eine urlaubsbedingt vorzeitig geschriebene Kolumne. Sie wird geschrieben worden sein, nach den heißen Tagen in Hamburg, die woanders noch heißer waren als hier. Aber auch hier ist es sehr heiß gewesen, und am Samstag musste ich dennoch raus, weil ich auf einem Sechzigsten eingeladen war. In der S-Bahn ein Haufen Männer im gleichen T-Shirt, die offensichtlich zu einem Junggesellenabschied gehörten. Vierzig Grad in der S-Bahn und ein Haufen Alkohol ausdünstender Männer. Das ist mein Thema.
Darüber habe ich nachgedacht, während die Männer jede Menge Spaß um sich herum verteilten. Darum geht es bei einem Junggesellenabschied, um Spaß. Und wenn man selbst darauf irgendwie nicht wohlwollend reagiert, dann ist man was? Genau, dann ist man eine Spaßbremse. Ich gönne allen alles, was andere nicht schädigt oder verletzt.






