Brand: Spahn habe »moralisch klaren Rechtsbruch begangen«Die Union lehne Leihmutterschaft ab, »weil sie bekanntlich große Gefahren für die Leihmütter bringt, oft bis hin zur körperlichen Ausbeutung für die Wünsche reicher Auftraggeber«, so Brand. Die CDU habe diese Position auf ihrem Parteitag erst Anfang des Jahres bekräftigt.Auch Spahn habe Leihmutterschaft öffentlich immer abgelehnt. »Nun hat er über ein Jahr hinweg das dennoch für viel Geld organisiert. Und das bewusst unter Umgehung des deutschen Rechts dann in den USA. Damit hat er zwar nicht formal, aber moralisch klaren Rechtsbruch begangen«, kritisierte Brand. Darüber müsse »in aller Konsequenz geredet werden, und auch in aller Klarheit«.
Auch Klaus Holetschek, CSU-Fraktionschef im bayerischen Landtag, hält am Verbot der Leihmutterschaft fest. »Was in Deutschland verboten ist, bleibt verboten.« Es gehe um die »Glaubwürdigkeit unserer Politik und das Werteverständnis der CSU«.»Ich glaube, Jens Spahn wird jetzt erst mal erklären, warum er das getan hat oder was sein Beweggrund war«, so Holetschek weiter. »Und er wird sicherlich auch die richtigen Schlussfolgerungen für sich aus diesem Thema ziehen.« Zugleich gratulierte Holetschek Spahn zur Geburt seines Sohnes Georg.










