Woche eins von 52 ist für einen Fußballtrainer eine rätselhafte. Einige der Spieler, die er gerade kennenzulernen glaubt, könnten in Woche zwei weg sein. Adi Hütter, der nach fünf Jahren Abwesenheit am Montag den Trainingsplatz vor dem Waldstadion betrat, empfing 25 Feldspieler und fünf Torhüter. Viele seiner besseren Spieler, die bei der WM mitspielten, fehlten noch. Das Niveau in den Einheiten war einer ersten Woche angemessen. Weil aber schon in Woche sechs das erste Pflichtspiel stattfindet (das Pokalspiel am Niederrhein), will die Eintracht ihren Kader schnell erweitern. Drei Spieler stoßen bald hinzu:Noël Aséko (Bayern München)Die Position des Sechsers ist eine Schlüsselstelle im Fußball. Wer sie optimal besetzt, erhält einen Spieler, der wie ein Kapellmeister Einfluss nehmen und Töne setzen kann. Es kommt an dieser Nahtstelle zwischen Angriff und Abwehr nicht darauf an, Alleingänge zu inszenieren, sondern dafür zu sorgen, dass alle Mannschaftsteile im richtigen Moment zusammenarbeiten. Der bis heute letzte Profi, den die Eintracht unter Vertrag hatte und der auf hohem Niveau in der Lage war, durch zuverlässiges Passspiel, Zweikampfstärke, Ausdauer und Stressfestigkeit den Gegnern gegenüberzutreten, war Sebastian Rode. Der Europa-League-Held beendete 2024 nach vielen Verletzungen seine Karriere.
Eintracht Frankfurt: Wie Aseko, Ben Farhat und Gaaei helfen sollen
Ein Kapellmeister, ein Ersatzmann und ein Verteidiger mit Sinn für spektakuläre Tore: Ein Trio soll Eintracht Frankfurt in Schwung bringen. Wer sind die Neuen?








