Der erste CDU-Landesverband fordert Rücktritt Spahns in der Leihmutterschaftsdebatte. Bundeskanzler Merz will den Fall im CDU-Präsidium diskutieren.
Gelten für ihn andere Regeln? CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn
Thomas Banneyer/dpa
rtr | CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn gerät in der Debatte über die Rechtmäßigkeit und Praxis von Leihmutterschaften immer stärker unter Druck. Mit Mecklenburg-Vorpommern forderte am Freitag ein erster CDU-Landesverband seinen Rücktritt. „Mit einer Leihmutterschaft in den USA hat Spahn sich in voller Absicht über in Deutschland geltendes Recht hinweggesetzt“, sagte der Landesvorsitzende Daniel Peters am Freitag zu Bild. Auch Friedrich Merz hat sich geäußert, er will Spahns Fall nun ins Präsidium der CDU tragen.
Merz betonte auch, dass es bei dem in Deutschland bestehenden Verbot der Leihmutterschaft bleibt. „Wir haben dazu in Deutschland eine klare Rechtslage. Wir haben in der Partei, in der CDU einen Parteitagsbeschluss. Ich sehe nicht, dass an der Rechtslage oder an dem Parteitagsbeschluss Änderungen vorgenommen werden sollen“, sagte der CDU-Vorsitzende.










